Die Weiterbildung in der Übersicht
Das CAS Software Development with AI & NoCode schliesst die Lücke zwischen Business, IT-Innovation und professioneller Softwareentwicklung. Es richtet sich an Fachpersonen, die digitale Lösungen aktiv mitgestalten möchten, auch wenn sie nicht aus der klassischen Softwareentwicklung kommen.
Im Zentrum steht Citizen Development im KI-Zeitalter. Die Teilnehmenden lernen, wie KI-Modelle, Vibe Coding sowie LowCode- und NoCode-Plattformen funktionieren, welche Möglichkeiten sie eröffnen und wo ihre Grenzen liegen. Dabei geht es nicht nur darum, schneller Prototypen zu erstellen; Sie lernen digitale Lösungen so zu entwickeln, dass sie fachlich sinnvoll, technisch nachvollziehbar und langfristig nutzbar sind.
Die Weiterbildung unterstützt Sie dabei Business-Anforderungen zu verstehen, Prozesse zu verbessern, digitale Ideen umzusetzen und die Zusammenarbeit mit professionellen Entwicklerinnen und Entwicklern zu stärken.
Lernziele
Teilnehmende entwickeln sich zu AI-native Citizen Developers: Fachpersonen, die KI- und LowCode-Werkzeuge wirksam einsetzen und Softwareprojekte kompetent mitgestalten können.
Nach Abschluss des CAS zeichnen sich die Absolventinnen und Absolventen durch folgende Kompetenzen aus:
- Sie wissen wie Programme aufgebaut sind und funktionieren.
- Sie kennen Technologien und Methoden, um die manuelle Erstellung von Software zu ersetzen oder zu ergänzen.
- Sie wissen wozu neue Werkzeuge wie Vibe Coding und LowCode fähig sind – und wo deren Grenzen liegen.
- Sie können neue Technologien und KI-Modelle für eigene Software-Projekte anwenden.
- Sie erkennen was Citizen Development ermöglicht und wie sich dieses von klassischer Softwareentwicklung abgrenzt.
- Sie wissen wie man als Citizen Developer methodisch, erfolgreich und nachhaltig Software erstellt und weiterentwickelt.
- Sie verstehen was für eine effektive Zusammenarbeit mit professionellen Software-Entwicklerinnen und -Entwicklern erforderlich ist.
- Sie kennen die aktuellen Tools und können diese für unterschiedliche Bereiche einsetzen.
- Sie wissen welche Qualitätsaspekte den Software Life Cycle beeinflussen und wie diese gesteuert werden können.
- Sie kennen die rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Verwendung neuer Technologien wie KI und NoCode / LowCode.
Diese Weiterbildung vermittelt Software Development bzw. Citizen Development umfassend, und sehr praxisorientiert. Es unterrichten ausschliesslich erfahrene Fachexpertinnen und -experten: Aus der Praxis für die Praxis.
Module und Inhalte
Das CAS besteht aus drei Modulen (inkl. praktische Anwendung):
Modul 1: Software Fundamentals
Das erste Modul dient dazu, den Aufbau und die Funktionsweise von Programmen zu verstehen und steuern zu können. Die verwendeten neuen Technologien erfordern im Gegensatz zur «klassischen» Softwareentwicklung keine dedizierte Ausbildung in der Softwareentwicklung. Dennoch wird fundiertes Kontext- und Methodenwissen benötigt, um die entsprechenden Tools erfolgreich für kleinere und grössere Softwareprojekte anwenden zu können. Das Modul vermittelt die notwendigen Grundlagen.
Das Modul 1 ist auch einzeln buchbar: SAS Software Fundamentals.
Modul 2: Development Technologies
Das zweite Module behandelt die Methoden und Tools für die Erstellung von Programmen. Künstliche Intelligenz und LowCode / NoCode sind Fachbereiche, die unterschiedliche Vorgehensweisen für die Erstellung von Software ermöglichen, jedoch entsprechende spezifische Kenntnisse für deren Anwendung voraussetzen, die hier erlernt werden.
Modul 3: Citizen Development
Im dritten Modul lernen die Teilnehmenden neue Technologien erfolgreich auf Softwareprojekte anzuwenden. Klassische Softwareentwickler werden künftig zunehmend von Fachpersonen ohne einschlägige Programmierausbildung, dafür aber mit hoher Methoden- und Tools-Kompetenz ergänzt und teilweise ersetzt. Diese Anwendungskompetenzen vermittelt das Modul.
Abschluss
Jedes Modul schliesst mit einem Qualifikationsschritt (Leistungsnachweis) ab. Das CAS-Programm wird mit einer Transferarbeit (Abschlussarbeit) abgeschlossen.