Die Weiterbildung in der Übersicht
Digitale Identitäten und verifizierbare Nachweise (verifiable credentials) werden zur zentralen Infrastruktur digitaler Interaktionen. Sie eröffnen einen neuen Ansatz, um Daten vertrauenswürdig, automatisiert und interoperabel zwischen Personen, Organisationen und Systemen auszutauschen.
Mit der Einführung der Schweizer E-ID, digitalen Wallets und offener Trust-Frameworks entsteht ein neues Fundament für digitale Wertschöpfung, effiziente Prozesse und datenbasierte Geschäftsmodelle. Digitale Identitätslösungen können dabei einen wichtigen Beitrag zu Datensouveränität, Transparenz und vertrauenswürdigen digitalen Ökosystemen leisten.
Der CAS Digital Identity & Trust vermittelt ein integriertes Kompetenzprofil an der Schnittstelle von:
- Technologie: Digital Identities, Wallets, Verifiable Credentials, Trust Infrastructure
- Business: Digitale Geschäftsmodelle, Automatisierung, Effizienz und neue Wertschöpfung
- Governance: Trust, Compliance, Interoperabilität und digitale Souveränität
- Ökosystemen: Zusammenarbeit, Plattformen, Standards und Skalierung
Absolventinnen und Absolventen wissen, wie digitale Identitäts- und Vertrauenslösungen strategisch eingeordnet, organisatorisch verankert und in konkrete Anwendungsszenarien überführt werden.
Die Weiterbildung richtet sich an Fach- und Führungspersonen aus Verwaltung, Finanzindustrie, Technologie, Beratung und Innovation, die digitale Vertrauensinfrastrukturen verstehen und aktiv mitgestalten möchten.
Maximale Flexibilität für Ihre Weiterbildung: Sämtliche Module dieses CAS stehen auch als eigenständige Short Advanced Studies (SAS) zur Verfügung. Damit können Sie einzelne Themenbereiche gezielt und bedarfsgerecht absolvieren oder diese später zu einem CAS ausbauen.
Module und Inhalte
Modul 1: Digitale Identitäten und Nachweise
- Grundlagen von Digital Identity, Wallets und Verifiable Credentials als Basis vertrauenswürdiger Interaktionen
- Rollenmodelle, Architekturprinzipien und internationale Entwicklungen
- Verständnis digitaler Identität als Grundlage von Datensouveränität und digitaler Vertrauensinfrastruktur
- Einführung in E-ID, SSI-Prinzipien und digitale Nachweise
> SAS Einführung in Digitale Identitäten und Nachweise (Masterclass)
Modul 2: Digitale Ökosysteme der Identitäten
- Analyse digitaler Ökosysteme als Koordinations- und Wertschöpfungsräume
- Einbettung identitätsbasierter Lösungen in sektorübergreifende Interaktionen
- Fokus auf konkrete Use Cases in Wirtschaft und Verwaltung
- Bedeutung von Trust Frameworks, Wallets und offenen Ökosysteme
> SAS Digital Identity & Trust: Digital Ecosystems
Modul 3: Trust, Governance und Interoperabilität
- Gestaltung von Governance- und Trust-Modellen
- Bewertung von Interoperabilität, Standardisierung und Skalierbarkeit
- Verbindung von regulatorischen, organisatorischen und technischen Anforderungen
- Digitale Souveränität, Datenschutz und menschenzentrierte Vertrauensmodelle
> SAS Digital Identity & Trust: Digitale Identitäten in der Praxis
Modul 4: Digitale Identitäten in der Praxis
- Entwicklung eines konkreten Anwendungsszenarios aus dem eigenen Kontext
- Erstellung von Roadmaps für Architektur, Governance und Umsetzung
- Präsentation und Reflexion
- Transfer der Inhalte in die eigene Organisation und Identifikation konkreter Potenziale
> SAS Digital Identity & Trust: Governance & Interoperability