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SAS Digital Identity & Trust Digitale Identitäten in der Praxis

Unsere Cases für digitale Nachweise in der eigenen Organisation finden und Umsetzungskonzepte mit swiyu und anderen Infrastrukturen entwerfen.

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Die Weiterbildung in der Übersicht

Die Schweiz baut mit swiyu eine staatliche Vertrauensinfrastruktur auf. Über sie lassen sich nicht nur die E-ID, sondern auch viele weitere digitale Nachweise ausstellen und prüfen: elektronische Führerausweise, Diplome, Bewilligungen, Mitarbeitenden- oder Mitgliederausweise. Gleichzeitig führt die EU mit eIDAS 2.0 die European Digital Identity Wallet ein, während in vielen weiteren Ländern ähnliche Entwicklungen stattfinden. Für Verwaltungen und Unternehmen ist die Frage deshalb nicht mehr, ob digitale Nachweise kommen und Wallets wichtiger werden, sondern wo sie in der eigenen Organisation Nutzen stiften und wie man den Einstieg schafft.

In diesem SAS bringen Sie das Thema in Ihre Organisation. Referierende aus der Bundesverwaltung, aus dem Schweizer Ökosystem und mit internationaler Erfahrung zeigen, wo die Entwicklung steht und welche Erfahrungen aus realen Implementierungen vorliegen. In einem Design-Thinking-Workshop erarbeiten Sie einen konkreten Use Case aus Ihrem Arbeitsumfeld und schärfen die Problemdefinition. Anschliessend sehen Sie in Live-Demos, wie digitale Nachweise ausgestellt, vorgewiesen, geprüft und widerrufen werden. Sie erfahren, welche technischen und organisatorischen Bausteine Ihre Organisation braucht, wie sich diese in bestehende Systeme einfügen und ob Sie selbst betreiben, einkaufen oder mit Partnern arbeiten. Mit Trust Flow Diagrams machen Sie die Akteure und Abhängigkeiten Ihres Vorhabens sichtbar.

Am Ende haben Sie einen durchdachten Use Case und einen realistischen Pilotvorschlag, mit dem Sie in Ihrer Organisation die nächsten Schritte anstossen können.

Lernziele

Nach Abschluss des SAS sind die Teilnehmenden in der Lage,

  • die Vision und den aktuellen Stand der Schweizer Vertrauensinfrastruktur einzuordnen und die Bedeutung für die eigene Organisation einzuschätzen,
  • aus internationalen Fallstudien und Implementierungen Erfolgsfaktoren und Stolpersteine abzuleiten,
  • mit Design-Thinking-Methoden Use Cases für digitale Nachweise im eigenen Organisationskontext zu identifizieren, zu priorisieren und als Problemdefinition zu formulieren,
  • die für einen Use Case nötigen technischen und organisatorischen Bausteine zu bestimmen, ihre Integration in bestehende Systeme zu skizzieren und Akteure sowie Vertrauensbeziehungen im Ökosystem darzustellen,
  • einen begründeten nächsten Umsetzungsschritt (z. B. Pilot, Proof of Concept, Ökosystem-Partnerschaft) gegenüber Entscheidungsträgern zu vertreten. 
     
Mehr Informationen

Lerneinheiten und Inhalte

Lerneinheit 1: Vision für die Schweiz und Ecosystem Discovery Catalogue
Christian Heimann zeigt die Vision für die Schweizer Vertrauensinfrastruktur und den Stand der Entwicklung. Er gibt einen Überblick über Akteure, Initiativen und Anwendungsfälle im Schweizer Ökosystem. Sie werden sehen, wo Ihre Organisation darin heute steht und wo Anknüpfungspunkte liegen.

Lerneinheit 2: Global vision, case studies, and practical experiences (Englisch)
Michal Jarmolkowicz berichtet aus realen Implementierungen und bringt Erfahrungen aus Projekten: was funktioniert hat, woran Vorhaben gescheitert sind und welche Rolle Governance, Akzeptanz und Interoperabilität spielten. Sie übertragen die Erkenntnisse auf Ihr eigenes Umfeld.

Lerneinheit 3: Design Thinking Workshop, Use Case Exploration und Problemdefinition im Organisationskontext
In einem von Andreas Lucco moderierten Workshop untersuchen Sie Prozesse in Ihrer Organisation, in denen Nachweise heute Medienbrüche, Aufwand oder Risiken verursachen. Sie entwickeln Use Cases, bewerten sie und formulieren eine geschärfte Problemdefinition aus Sicht der Nutzenden. Die Arbeit findet in Kleingruppen mit Feedback aus anderen Branchen statt.

Lerneinheit 4: Vom Konzept zur Umsetzung
In Live-Demos erleben Sie den ganzen Ablauf vom Ausstellen über das Vorweisen und Prüfen bis zum Widerruf eines digitalen Nachweises. Sie erfahren, welche technischen und organisatorischen Bausteine eine Organisation braucht und wie sich diese in bestehende Systeme und Prozesse einfügen. Dazu gehört auch die Frage, ob man selbst betreibt, einkauft oder mit Partnern arbeitet. Mit Trust Flow Diagrams machen Sie die Akteure und Abhängigkeiten Ihres Use Cases sichtbar und leiten daraus einen realistischen Pilot ab. Die Lerneinheit ist ein Wechselspiel zwischen Input und eigenen Arbeiten, um einen optimalen Lernerfolg zu erzielen.

 

dozierendesasdigitalidentityandtrustdip

Dozierende

i Axel Schild

Dr. Axel Schild
Digital Identity & Trust Lead, Adnovum

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Facts

Anmeldeschluss

1 Woche vor Programmstart

Dauer

3 Tage

Kosten

CHF 2400.–

Einschreibegebühr und Unterlagen inklusive. Vergünstigung: 10 % Preisnachlass für Premium-Alumni-Mitglieder der Hochschule Luzern. Weiterbildungsgutscheine SVEB werden akzeptiert.

Leitung
  • Jan Carlos Janke
Leitung Extern

Dr. Axel Schild – fachliche Leitung

Abschluss

Short Advanced Studies Hochschule Luzern/FHZ in SAS Digital Identity & Trust oder Kursbestätigung

Art

SAS

ECTS

3

Unterrichtszeiten

Freitag, 25.06.2027: 09:05 - 12:35 Uhr

Freitag, 25.06.2027: 13:15 - 16:45 Uhr

Samstag, 26.06.2027 09:05: - 16:45 Uhr

Freitag, 02.07.2027: 09:05 - 16:45 Uhr

Unterrichtssprache
  • Deutsch
Durchführungsort

Rotkreuz

Kontaktstunden

24 Lektionen

Dozierende
  • Christian Heimann, BJ 
  • Dr. Axel Schild, Adnovum
  • Andreas Lucco, HSLU - W
  • Michal Jamolkowicz, Swiss Safe
 
Zielgruppe

Fach- und Führungspersonen, die digitale Nachweise in ihrer Organisation vorantreiben oder ein konkretes Vorhaben prüfen. Dazu gehören Verantwortliche für Digitalisierung und Innovation, Product Owner, Business Analysts, Enterprise- und Business-Architekt:innen, Service Designer:innen sowie Projektleitende. Angesprochen sind die öffentliche Verwaltung (Bund, Kantone, Gemeinden) und die Privatwirtschaft, etwa Finanzbranche, Versicherungen, Gesundheitswesen, Bildung, HR und Mobilität, ausserdem Beratende, die solche Vorhaben begleiten.

Voraussetzungen

Ein Abschluss auf Tertiärstufe der formalen Bildung (ETH/Universität, Fachhochschule, Höhere Fachschule und andere) oder aus der Höheren Berufsbildung und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in einem relevanten Berufsfeld (nach Abschluss der Ausbildung).

Empfohlen werden Grundkenntnisse zu digitalen Identitäten und Nachweisen, z. B. aus dem SAS Digitale Identitäten und Nachweise oder aus gleichwertiger Praxis. Spezifische IT-Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Idealerweise bringen Teilnehmende eine Fragestellung aus der eigenen Organisation mit.

Sollten Sie bei der Einstufung Ihres Abschlusses unsicher sein, hilft Ihnen unser Weiterbildungs-ABC weiter.

Für eine Fachkurs-Teilnahme (ohne ECTS) gelten keine Aufnahmebedingungen.

Anbieter

Informatik
Weiterbildung

Methodik

Inputs von Referierenden mit Erfahrung in der Schweiz und international, moderierter Design-Thinking-Workshop, Gruppenarbeit an Use Cases aus der Organisation der Teilnehmenden, Live-Demos und eigenes Ausprobieren mit der Wallet, Modellierung mit Diagrammen, begleitetes Selbststudium (Vorbereitungsmaterial, Fallstudien, Ecosystem Discovery Catalogue), Peer Feedback in Kleingruppen.

Jan Carlos Janke

Programmleitung

+41 41 349 31 22

E-Mail anzeigen

Kontakt

Simone Brun

Programmorganisation

+41 41 757 68 63

E-Mail anzeigen

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