Der Gedanke, sich auf diesem Gebiet zu vernetzen, Synergien für die Ausbildung, Weiterbildung und Forschung zu nutzen und Angebote gemeinsam zu entwickeln, führte 2020 zur Gründung des Gesundheitsclusters Zentralschweiz.
Zentrale Idee ist es, die Zusammenarbeit zwischen den drei Bildungs- und Forschungseinrichtungen systematisch und kontinuierlich zu steigern und auf diesem Weg einen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in der Zentralschweiz zu leisten. Alle entwickelten Produkte und Aktivitäten richten sich dabei konsequent auf den Bedarf der Gesundheitsbetriebe, Unternehmen und weiterer wichtiger Akteure im Gesundheitsbereich aus und werden gemeinsam mit ihnen entwickelt.
Für die Entwicklung des Gesundheitsclusters stehen folgende aktuelle Herausforderungen im Zentrum:
- der Fachkräftemangel;
- die Verstärkung der interprofessionellen Zusammenarbeit;
- der digitale und technologische Entwicklungsbedarf sowie
- die integrierte Versorgung.
Trendtage Gesundheit 2026
Am 25./26. März 2026 war der Gesundheitscluster Zentralschweiz bereits zum dritten Mal an den Trendtagen Gesundheit im KKL Luzern vertreten. Gemeinsam mit rund 500 Entscheidungsträger:innen aus dem Schweizer Gesundheitswesen diskutierten wir über die Frage, welche Grenzen das Gesundheitswesen heute braucht und wo sie sich verschieben.
Grenzen geben Schutz und Orientierung. Gleichzeitig erweitern Forschung, Technik und Medizin laufend das Machbare und eröffnen neue Möglichkeiten. Fortschritt entsteht oft dort, wo Bestehendes hinterfragt und Neuland betreten wird.
Doch mit neuen Möglichkeiten wachsen auch die Fragen: Welche Grenzen braucht das Gesundheitswesen? Wer setzt sie und wo? Wie viel Innovation ist nötig und wo braucht es klare Leitplanken, etwa aus ethischen oder juristischen Gründen? Und wie gehen wir mit geografischen Grenzen um, wenn eine bessere Gesundheitsversorgung grenzüberschreitendes Denken verlangt?
Diesen und weiteren Fragen gingen wir an den Trendtagen Gesundheit nach.