Am ersten Tag finden auf dem Campus Viscosistadt der HSLU Vorträge, Workshops und studentische Projekte statt, die sich mit alpinen Flusslandschaften und deren Rolle in den Bereichen Infrastruktur, Energie und Tourismus befassen. Zu den Höhepunkten zählen Keynotes von Marcel Hänggi und Oliver Kerrison sowie ein Schreibworkshop mit Andrea Keller. Am zweiten Tag besuchen die Teilnehmenden Uri, unter anderem das geplante, aber nie realisierte Kraftwerk Urseren sowie das Kraftwerk Göschenen.
Die Sprache des Symposiums ist Englisch.
Information zu Kosten, die selbst zu tragen sind:
• Tag 1 Mittagessen (Möglichkeit in Kantine der HSLU)
• Tag 2 Reise- & Verpflegungskosten
Weitere Informationen über das Master Design Programm: Design, Digital Ideation, Eco-Social Design, Service Design
Am Freitag werden wir, aufbauend auf den Ideen des Vortags, ein Gespür dafür entwickeln, was es bedeutet, Flusslandschaften zu gestalten. Zu diesem Zweck werden wir die Kraft des Wassers konkret untersuchen – zunächst an dem Ort, an dem ein riesiges Wasserkraftwerk (das Urseren-Kraftwerk) geplant, aber nie gebaut wurde. So sind die «Schöllenen», die wir besuchen werden, als eindrucksvolles Zeugnis ungezähmter Wasserkraft erhalten geblieben. Anschließend werden wir bei einem Besuch des Kraftwerks Göschenen die sichtbaren und unsichtbaren Realitäten der technischen Nutzung der Wasserkraft erkunden. Zum Schluss werden wir alles zusammenführen und diskutieren, was es bedeutet, Landschaften sinnvoll zu gestalten und dabei die Interessen der Nutzung, der Ästhetik und nicht zuletzt die Bedürfnisse nicht-menschlicher Wesen in Einklang zu bringen.