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  4. Schub für Gesundheitstechnologie in der Zentralschweiz Schub für Gesundheitstechnologie in der Zentralschweiz
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  4. Schub für Gesundheitstechnologie in der Zentralschweiz
9. November 2020

Schub für Gesundheitstechnologie in der Zentralschweiz

Gesundheitstechnologien bergen ein grosses Potenzial und gelten als wichtiger Wirtschaftstreiber in der Schweiz. Die Hochschule Luzern hat mit einem Forschungsprojekt dazu beigetragen, die Zentralschweizer Health-Tech-Kompetenz zu bündeln und für Unternehmen besser nutzbar zu machen.

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In allen sechs Zentralschweizer Kantonen gibt es Unternehmen mit einem Bezug zu «Health Technology»: Firmen aus den unterschiedlichsten Sektoren gehören zur zukunftsträchtigen Wertschöpfungskette der Gesundheitstechnologien – darunter Medizin- und Pharmatechnik, Gesundheitswesen, Biotechnologie oder Molekularbiologie. «Durch das Zusammenführen der Zentralschweizer Health-Tech-Kompetenz stärken wir die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen KMU und fördern die Attraktivität der Region für neue Unternehmen», erklärt Stefan Lüthi, Leiter des Projekts Health Tech Zentralschweiz der Hochschule Luzern.

Breitere Abstützung des Health Tech Cluster Switzerland 

 «Damit sich das Potenzial der breit gefächerten Wertschöpfungskette der Gesundheitstechnologien entfalten kann und für Firmen besser nutzbar wird, war es wichtig, den Health Tech Cluster Switzerland in der Zentralschweiz breiter abzustützen», so Lüthi. Was als lokales Netzwerk rund um das Technologiezentrum Schwyz begonnen hat, vereint heute Hersteller, Zulieferer, Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen sowie Dienstleister und Investoren aus der gesamten Region und darüber hinaus.

Im Verlauf des Hochschulprojekts hat sich der Cluster als eigenständiger Verein konstituiert und seine Strategie stärker auf die Bedürfnisse aktueller und potenzieller Mitglieder entlang der gesamten Health-Tech-Wertschöpfungskette ausgerichtet. «Dies waren entscheidende Schritte, damit der Cluster mit seinen neuen Produkten und Dienstleistungen die Zentralschweiz stärker durchdringen kann», sagt Lüthi, der den Prozess vonseiten der Hochschule Luzern begleitet hat. Seit April dieses Jahres zählt auch der Kanton Luzern zu den Mitgliedern des Health Tech Cluster Switzerland.   

Digitale Health-Tech-Plattform

Um Hersteller und Anbieter besser zu vernetzen, entwickelte die Messe Luzern im Rahmen des Hochschulprojekts die digitale Plattform medtech.plus. Dort finden Hersteller aus der Medizin- und Gesundheitstechnologie die richtigen Anbieter, um gemeinsam innovative Produkte und Dienstleistungen zu lancieren. Gleichzeitig bietet die Plattform einen neuen Angebotskanal für Zulieferer, der modernsten B2B-Marketing-Prinzipien entspricht. 

Was heute als fast selbstverständlich betrachtet wird, war laut Stefan Lüthi zu Beginn mit grosser Unsicherheit behaftet: «Die digitale Transformation hat dazu beigetragen, dass die Akzeptanz und damit auch die Teilnahme auf «medtech.plus» inzwischen beachtlich ist». Heute fördert die Plattform als Wissensdrehscheibe für Gesundheitstechnologie neben der regionalen und nationalen auch die internationale Vernetzung und unterstützt die Unternehmen dabei, neue Märkte zu erschliessen.  

Handlungsräume Wirtschaft 
Das Projekt Health Tech Zentralschweiz war Teil des Pilotprogramms Handlungsräume Wirtschaft (PHR Wirtschaft) des Seco.  

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Links

  • Projekt Health Tech Zentralschweiz

  • Health Tech Cluster Switzerland

  • Digitale Health-Tech-Plattform «medtech.plus»

Kategorie: News
Wirtschaft, Institut für Betriebs- und Regionalökonomie IBR
Themen: Gesundheit, Digitalisierung

Prof. Dr. Stefan Lüthi

Dozent

+41 41 228 41 82

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FH Zentralschweiz

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