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System Design Ganzheitliche Auslegung thermischer Netze

Ziel ist es, robuste, effiziente und zukunftsfähige Energiesysteme zu entwickeln, die erneuerbare Energiequellen optimal integrieren und den Anforderungen einer dekarbonisierten Wärme- und Kälteversorgung gerecht werden. Dabei werden thermische Netze stets als Teil eines übergeordneten Energiesystems betrachtet, und es werden technische, energetische und ökonomische Wechselwirkungen berücksichtigt.

Hydraulik
Ein zentraler Aspekt des System Designs ist die hydraulische Auslegung thermischer Netze. Dabei werden Leitungsführung, Druckverluste, Temperaturspreizungen sowie bidirektionale Betriebsweisen, insbesondere bei Niedertemperatur- und Anergienetzen, untersucht. Ziel ist es, hydraulisch stabile Systeme zu entwerfen, die einen flexiblen und effizienten Betrieb unter variablen Last- und Erzeugungsbedingungen ermöglichen.

Ökonomische Analysen
Neben technischen Fragestellungen spielen wirtschaftliche Aspekte eine entscheidende Rolle. Investitions- und Betriebskosten werden analysiert, Systemvarianten verglichen und die Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus bewertet. Dabei werden unterschiedliche Randbedingungen, Nutzungsprofile und Skaleneffekte berücksichtigt, um fundierte Entscheidungsgrundlagen für Planung und Umsetzung thermischer Netze zu schaffen.

Integration thermischer Energiespeicher
Thermische Energiespeicher sind ein Schlüsselelement für den Ausgleich zeitlicher Differenzen zwischen Erzeugung und Bedarf. Im Rahmen des System Designs wird die Integration verschiedener Speichertechnologien untersucht, darunter Kurz- und Langzeitspeicher (saisonale Speicher). Ein besonderer Fokus liegt auf der Systemeinbindung und dem Zusammenspiel von Speichern mit Erzeugern, Verbrauchern und dem Netzbetrieb.

Quellen
Die Nutzung vielfältiger Wärme- und Kältequellen ist essenziell für nachhaltige thermische Netze. Die Integration erneuerbarer Energiequellen wie Geothermie, Umweltwärme sowie Abwärme aus industriellen Prozessen oder Rechenzentren wird analysiert. Dabei werden Verfügbarkeit, Temperaturniveaus und räumliche Einbindung in das Gesamtsystem betrachtet.

Sektorkopplung
Thermische Netze sind zunehmend mit anderen Energiesektoren verknüpft. Im Bereich der Sektorkopplung wird die Integration von Technologien wie Kraft-Wärme-Kopplung, Power-to-Heat sowie die Wechselwirkungen zwischen Strom-, Wärme- und Kältesystemen untersucht. Ziel ist es, Flexibilitäten nutzbar zu machen und das Gesamtsystem energetisch zu optimieren. 

Durch die Kombination dieser Teilaspekte entwickelt die Forschungsgruppe Systemdesigns, die technisch fundiert, wirtschaftlich tragfähig und auf zukünftige Anforderungen ausgerichtet sind.

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Projektbeispiele

MicroDHC
Im Rahmen des Projekts MicroDHC werden thermische Mikroverbünde untersucht, die dezentrale Erdwärmesonden sowohl als Wärmequelle sowie auch als Wärmesenke für die Kühlung im Sommer nutzen. Das Ziel besteht darin, diese dezentralen Systeme als Ergänzung zu zentral aufgebauten Wärmenetzen einzusetzen. Durch die Integration in das zentrale Wärmenetz sollen die Mikroverbünde antizyklisch zum Wärmebedarf des Gesamtnetzes betrieben werden. Dadurch können Kapazitätsengpässe überwunden und erneuerbare Spitzenlast bereitgestellt werden. Zudem eröffnet der Ansatz die Möglichkeit zur Gebäudekühlung – auch bei hohen Vorlauftemperaturen (>65 °C). Ergänzend wird untersucht, inwiefern Erdwärmesonden während einer Übergangsphase gezielt überlastet werden können, um den autonomen Betrieb der Mikroverbünde während des Netzausbaus sicherzustellen.

SwissSTES
Das Projekt entwickelt innovative saisonale thermische Energiespeicher (STES), um einen zentralen Beitrag zur Dekarbonisierung des Schweizer Energiesystems zu leisten. Durch die Speicherung erneuerbarer Wärme über saisonale Zeiträume ermöglichen STES die Reduktion fossiler Energieträger, verringern Importabhängigkeiten und tragen zur Schliessung der winterlichen Strom- und Wärmelücke bei. In enger Zusammenarbeit mit Industriepartnern und anhand regionaler Fallstudien erarbeitet SwissSTES technologische Lösungen sowie strategische Grundlagen, um STES langfristig als festen Bestandteil des Schweizer Energieportfolios zu etablieren.

Michael Bayer

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

+41 41 349 39 66

E-Mail anzeigen

Roman Berger

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

+41 41 349 37 32

E-Mail anzeigen

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