1. Preis für klavierpädagogische Exzellenz: Roman Halter
Roman Halter erhält den Preis für die Master-Arbeit «Ein Konzept für dynamischen Klavierunterricht». Die Jury würdigt damit ein innovatives, breit abgestütztes pädagogisches Konzept, das sich für die stetige Weiterentwicklung von Roman Halters erfolgreicher eigener Arbeit sowie für die Übertragung auf andere Instrumente und an andere Musikschulen hervorragend eignet. Roman Halter absolvierte an der Hochschule Luzern den Bachelor, den Master of Arts in Music sowie 2025 den Master of Arts in Musikpädagogik. Nach dem Studium ist er wieder in seine Heimatregion im Kanton Solothurn gezogen, wo er Klavier an zwei Musikschulen unterrichtet und sich für die Weiterentwicklung von Unterrichtsformen einsetzt. Darüber hinaus gestaltet er Konzertprojekte und wirkt als Kirchenmusiker.
2. Preis ex aequo für klavierpädagogische Exzellenz: Athina Waser
Athina Waser erhält den Preis für die Arbeit «Tastius - Ein Projekt zur Förderung des gemeinsamen Musizierens am Klavier». Die Jury würdigt damit ein besonders nachhaltiges Projekt für das Zusammenspiel von Anfängerinnen und Anfängern im Klavierunterricht. Die niederschwellige Umsetzbarkeit und die gute Resonanz haben dazu geführt, dass das Projekt bereits zum heutigen Zeitpunkt auf weitere Stufen des Unterrichts ausgedehnt werden konnte. Athina Waser, 1999 im Kanton Zug geboren, begann mit neun Jahren Klavier zu spielen und verfolgte früh den Wunsch, Musiklehrerin zu werden. 2019 nahm sie ihr Klavierstudium an der Hochschule Luzern bei Yvonne Lang und Marc Hunziker auf und sammelte bereits während des Bachelors erste Unterrichtserfahrungen an der Musikschule Kriens. Neben ihrer pädagogischen Tätigkeit widmet sie sich mit besonderer Freude dem Ensemblespiel und beginnt nun mit grossem Interesse ein weiteres Masterstudium in Musiktheorie.
2. Preis ex aequo für klavierpädagogische Exzellenz: Ana Dorado Suela
Ana Dorado Suela erhält den Preis für die Arbeit «Sechshändige Filmmusik-Klavierarrangements für Anfänger». Die Jury würdigt damit die überzeugende Schaffung eines niederschwelligen Zugangs zum gemeinsamen Musizieren für Klavierschülerinnen und -schüler ab dem 1. Unterrichtsjahr. Ana Dorado Suela ist Pianistin und Organistin in Luzern. Nach ihrem Bachelorstudium in Klavier an Codarts Rotterdam zog sie 2020 in die Schweiz, wo sie Masterabschlüsse in Klavier Performance mit Nebenfach Kammermusik sowie in Klavier Pädagogik mit Nebenfach Kirchenmusik erwarb. Heute arbeitet sie als Klavierlehrerin an der Musikschule Luzern, als Organistin in Wolhusen und engagiert sich vielseitig als Solistin, Kammermusikerin, Orchestermusikerin und Bandmitglied.
3. Preis für klavierpädagogische Exzellenz: Jure Markić
Jure Markić erhält den Preis für die Arbeit «Videospielmusik zu vier und sechs Händen». Die Jury würdigt damit eine gut konzipierte Sammlung von Videospielmusik in Arrangements für Klavier zu vier und sechs Händen. Die Orientierung der Schwierigkeitsgrade an Stufentests vereinfacht die Umsetzung im Unterricht. Jure Markić, 1998 in Einsiedeln geboren und in Pfäffikon SZ aufgewachsen, begann mit zehn Jahren Klavier zu spielen. An der Hochschule Luzern – Musik erlangte er 2023 den Bachelor of Arts in Musik mit Auszeichnung und 2025 den Master of Arts in Instrumentalpädagogik. Seit 2022 unterrichtet er an der Musikschule Freienbach, und in seinem Masterabschlusskonzert präsentierte er die schweizweit erste Aufführung des vierten Klavierkonzerts von Nikolai Kapustin.