In der Übersicht
Das sakrale Kulturgut der Innerschweiz ist ein zentraler Bestandteil des Schweizer Kulturerbes und soll im Rahmen dieses Projekts durch innovative Vermittlungsansätze stärker sichtbar und erlebbar gemacht werden. Der Fokus liegt auf der Entwicklung neuer Formate, die digital, analog oder kombiniert eingesetzt werden können und Erlebnisse entlang der gesamten Customer Journey ermöglichen, vor, während und nach dem Besuch.
Der Verein Sakrallandschaft Innerschweiz (SLI) entwickelt diese Pilotprojekte gemeinsam mit neun Projektträgern, die jeweils sakrale Orte vertreten, in kooperativen Arbeitsstrukturen. In diesen Pilotprojekten arbeiten alle relevanten Akteure:innen zusammen, um prototypische Vermittlungsangebote zu entwickeln, die anschliessend auf weitere Gebiete und Standorte innerhalb des Netzwerks übertragen werden können. Die Trägerschaft wird ergänzt durch vier Destinationsmanagement-Organisationen (DMOs) der Erlebnisregion Luzern-Vierwaldstättersee, die das Projekt als Sparringpartnerinnen in der Entwicklungsphase begleiten und in der späteren Phase eine wichtige Rolle bei der touristischen Vernetzung und Vermarktung der Ergebnisse übernehmen.
Ein zentrales Ziel ist die stärkere Vernetzung der sakralen Orte untereinander sowie die Einbindung lokaler Akteure:innen aus Gastronomie, Beherbergung und weiteren, um regionale Wertschöpfung zu fördern. Gäste sollen nicht nur einzelne Orte besuchen, sondern die Sakrallandschaft als zusammenhängenden Erlebnisraum entdecken.
Das Projekt wird von den beiden Departementen Wirtschaft und Design Film Kunst der Hochschule Luzern sowie #letsmuseum und der OSRI AG begleitet.
Die Umsetzung erfolgt in drei Phasen: von der Grundlagenentwicklung über die Entwicklung und Erprobung der Pilotprojekte bis hin zur Verbreitung und touristischen Vermarktung der Ergebnisse. Abschliessend werden die Erkenntnisse innerhalb des Netzwerks der Sakrallandschaft Innerschweiz verbreitet und nachhaltig verankert. Gleichzeitig besteht ein Austausch mit nationalen Initiativen im Bereich Kirche und Tourismus, um Synergien zu nutzen und die Entwicklung abgestimmt voranzutreiben.