Projektteam:
Lena Eberhard (BA Graphic Design)
Michael Speranza (MA Eco-Social Design)
Zeitraum:
Juni 2025 – September 2025
Für den Bachelorstudiengang Creative Transformation an der Hochschule Luzern – Design Film Kunst wurde eine eigenständige visuelle Identität innerhalb des bestehenden Hochschulrahmens entwickelt. Ziel war es, dem neuen Studiengang ein präzises, wiedererkennbares Erscheinungsbild zu geben, das inhaltlich wie formal auf Transformation Bezug nimmt. Zentrales Element ist eine organische, amorphe Form, die als wandelbares Key Visual fungiert. Sie erscheint plastisch modelliert in Silber als Primärfarbe oder als lineare Kontur und variiert in Dichte, Ausschnitt und Anordnung. Die metallisch anmutende Oberfläche verleiht dem Motiv eine materielle Präsenz und schafft eine klare Differenzierung innerhalb der Hochschulkommunikation. Eine zurückhaltend eingesetzte, signalhafte Orangeton dient punktuell als Akzent und setzt inhaltliche oder strukturelle Markierungen.
Die Form ist nicht statisch, sondern wird situativ adaptiert: als Einzelmotiv, als verdichtete Struktur oder als offenes System. Dadurch entsteht eine visuelle Sprache, die Veränderung, Prozesshaftigkeit und Vernetzung abbildet. Wiedererkennung entsteht über Systematik, nicht über eine fixierte Komposition.
Typografisch bleibt der Auftritt klar und strukturiert. Die reduzierte Farbpalette – Silber, Schwarz, Weiss und punktuelles Orange – schafft Kontrast zur organischen Bildwelt und verankert das System im institutionellen Kontext der HSLU.
Die Identität wurde medienübergreifend umgesetzt: Website, Plakate, Printprodukte, Studieninformationen, Merchandise sowie räumliche Anwendungen. Das Key Visual funktioniert sowohl im digitalen Interface als auch auf physischen Trägern wie Taschen oder Textilien. In Kombination mit inhaltlichen Diagrammen wie dem «Kompass» des Studiengangs entsteht ein konsistentes Gesamtbild zwischen Information und Haltung.
> Der Bachelor Creative Transformation
Eindrück SDNC 2025
Einige Eindrücke der Social Design Network Conference mit Fotografien von Tetyana Kalyuzhna und Sarah Peyrel.