Denken, Machen, Experimentieren
Im Bachelor Spatial Design lernst du, Raum aus unterschiedlichen Perspektiven zu verstehen, zu entwerfen und zu gestalten. Das Studium verbindet kritisches Denken mit gestalterischem Experimentieren und praktischer Umsetzung. Du arbeitest über verschiedene Massstäbe hinweg, mit unterschiedlichen Materialien, Medien und Methoden. Dabei lernst du nicht nur, Werkzeuge anzuwenden, sondern auch, die richtigen Fragen zu stellen und eigene gestalterische Ansätze zu entwickeln.
Vier Perspektiven auf Raum
Das Studium baut auf vier grundlegenden Kompetenzen auf: Gedacht, Gezeigt, Gebaut und Gelebt. Du lernst, räumliche Zusammenhänge zu analysieren und in ihrem gesellschaftlichen, kulturellen und ökologischen Kontext zu verstehen (Gedacht). Du entwickelst die Fähigkeit, räumliche Ideen durch Zeichnungen, Modelle und digitale Medien darzustellen und zu vermitteln (Gezeigt). Du beschäftigst dich mit Materialien, Konstruktionen und technischen Anforderungen und lernst, Entwürfe physisch und digital umzusetzen (Gebaut). Gleichzeitig untersuchst du, wie Menschen Räume wahrnehmen, erleben und nutzen (Gelebt).
Lernen durch Projekte
Im Mittelpunkt stehen Entwurfsprojekte, in denen du diese Kompetenzen miteinander verbindest. Ergänzt werden sie durch Skills-, Theorie- und Methodenmodule sowie interdisziplinäre Angebote. In unseren Werkstätten experimentierst du mit Materialien und arbeitest mit analogen und digitalen Werkzeugen. Die Projekte reichen von freien Untersuchungen bis zu konkreten Aufgabenstellungen mit externen Partner:innen. Dabei lernst du, unterschiedliche Ansätze zu erproben, Entscheidungen kritisch zu hinterfragen und deine Ideen weiterzuentwickeln. Im Laufe des Studiums setzt du zunehmend eigene Schwerpunkte und entwickelst eine eigenständige gestalterische Position, die du in deiner Bachelor-Arbeit vertiefst.