Catherine D'Ignazio ist Professorin für Urban Science and Planning am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA. Sie leitet das Data + Feminism Lab, das Daten und computergestützte Methoden einsetzt, um sich für die Gleichberechtigung der Geschlechter und Ethnieneinzusetzen.
Ihr gemeinsam mit Lauren Klein verfasstes und 2020 bei MIT Press erschienenes Buch «Data Feminism»zeigt Wege auf, wie eine ethische und ermächtigende Data Science aussehen kann. Es entwickelte sich zu einem der zentralen Werke für die kritische Datenvisualisierung in den Geistes- und Designwissenschaften.
In ihrem zweiten Buch «Counting Feminicide: Data Feminism in Action» (MIT Press 2024) veranschaulicht D’Ignazio, wie das Feld der Data Science von der Praxis feministischer Basisaktivistinnen aus Amerika lernen kann.
Catherine D’Ignazios Forschungsarbeiten an der Schnittstelle von Technologie, Design und sozialer Gerechtigkeit wurden in FAccT,(ACM Conference on Fairness, Accountability, and Transparency), Big Data & Society sowie in Human Factors in Computing Systems (ACM SIGCHI) veröffentlicht. Ihre Kunst- und Designprojekte wurden von der Tanne Foundation, Turbulence.org und der Knight Foundation ausgezeichnet und auf der Biennale in Venedig sowie im ICA Boston ausgestellt.
Datum und Ort:
28.4.26, 17.00 Uhr
Schnörkel, Gebäude 742, Fadenstrasse 22, Luzern-Emmenbrücke
Catherine D’Ignazio:
AI and Feminist Worldmaking in Techno Fascist Time
Vorrednerinnen:
- Fiona Zellweger (Alumni BA Data Design + Art, Finalistin Swiss Design Award 26):
Die kolonialen Verstrickungen der Schweiz (Text / Visual)
- Hanna Risberg (Project in Progress, Bachelorstudentin Data Design + Art):
AI.Colonialisme
Die Public Lecture findet vor Ort und in englischer Sprache statt.
Freier Eintritt, Anmeldung empfohlen.
BA Data Design + Art, unterstützt durch das Creative Digitality Hub der Hochschule Luzern – Design Film Kunst