Loading...
hidden

Mobile-Version anzeigen

Startseite – Hochschule Luzern
  • Zum Inhalt springen
  • Kontakt
  • Login
  • De
  • En
Suche starten
  • Technik & Architektur
  • Wirtschaft
  • Informatik
  • Soziale Arbeit
  • Design Film Kunst
  • Musik
  • Gesundheit
  • Studium
  • Weiterbildung
  • Forschung
  • International
  • Institute
  • Über uns
  1. Technik & Architektur Technik & Architektur
  2. Über uns Über uns
  3. Mediencenter Mediencenter
  4. Aktuelles Aktuelles
  5. Kolumne #4 in der Luzerner Zeitung zum Thema Stadtentwicklung Kolumne #4 in der Luzerner Zeitung zum Thema Stadtentwicklung
  1. Technik & Architektur
  2. Über uns
  3. Mediencenter
  4. Aktuelles
  5. Kolumne #4 in der Luzerner Zeitung zum Thema Stadtentwicklung
12. Dezember 2018

Kolumne #4 in der Luzerner Zeitung zum Thema Stadtentwicklung

Das CCTP veröffentlicht eine Reihe von Kolumnen in der Luzerner Zeitung zum Thema Stadtentwicklung. Im vierten Beitrag plädiert Prof. Dr. Peter Schwehr dafür, die Endlichkeit von Gebäuden schon bei der Planung zu berücksichtigen.

 Teilen
  • 
  • 
  • 
Auf dem Bild ist die Kolumne in der Luzerner Zeitung zu sehen

Städtebau-Experte: «Wir sollten nicht mehr für die Ewigkeit bauen»
Nach mir die Sintflut: Nach diesem Motto würden heute noch Quartiere geplant, kritisiert Peter Schwehr von der Hochschule Luzern. Er plädiert für einen Paradigmen-Wechsel – und dafür, die Endlichkeit von Gebäuden schon bei der Planung zu berücksichtigen.

Unser Alltag verändert sich schnell. Aber wir bauen weiterhin für die Ewigkeit. Ein Widerspruch? Ja. Vorstellungen, Konzepte und Programme für Wohnen, Arbeiten, Lernen und Pflegen werden neu definiert. Der gebaute Lebensraum jedoch bleibt der alte. Was aber, wenn sich die bestehenden Gebäude den veränderten Bedürfnissen nicht anpassen können? Dann droht entweder die Abrissbirne oder sie werden zum schützenswerten Objekt erhoben. Und damit ist ein Zielkonflikt vorprogrammiert: Der Wunsch nach Erhalt von Baukultur und die berechtigte Forderung nach einer zeitgemässen (Um-)Nutzung des Gebäudes prallen aufeinander.

Dass Architektur ein wichtiger Ausdruck unserer Kultur ist, steht ausser Frage. Doch genauso gilt: Architektur ist keine Kunst. Gebäude sind Gebrauchsgegenstände, die ihre Sinnhaftigkeit erst durch ihre Funktion erhalten. Können und wollen wir in Gebäuden wohnen und arbeiten, die nicht mehr unseren Bedürfnissen entsprechen? Was ist der Mehrwert des «erhaltenswerten» Gebäudes für einen Schüler, wenn er in einem zu kleinen Klassenzimmer lernen muss, oder für die Pflegebedürftige, wenn das Manövrieren mit dem Rollstuhl auf den zu engen Gängen des Pflegeheimes nicht mehr möglich ist? Das sind die Fragen, die sich heute stellen.

Was nun können wir daraus für die Architektur der Zukunft lernen? Oder anders gefragt: Wieviel Beständigkeit verträgt die Architektur? Wir müssen uns eingestehen, dass wir die künftigen Entwicklungen nur bedingt prognostizieren, kaum kontrollieren und schon gar nicht planen können. Umso wichtiger ist es, dass wir in Zukunft imstande sind, mit unseren Gebäuden auf neue Veränderungen zu reagieren, dass wir uns also schon beim Planen fragen: Wie können die Gebäude später mit angemessenem Aufwand umgenutzt, ergänzt oder auch wieder rückgebaut werden? Die Endlichkeit unserer Gebäude bereits in der Planung zu berücksichtigen, ist eine Verantwortung, die wir späteren Generationen gegenüber tragen. Diese Haltung steht in direktem Gegensatz zur «nach mir die Sintflut»-Realität aktueller Quartierplanungen, die aufgrund ihrer starren Bauweise nur noch mir sehr grossem Aufwand den neuen Anforderungen angepasst werden können, und betrifft den ganzen Lebenszyklus eines Gebäudes. Von der Vision des Ortes, über die Erstellung zum Betrieb und späteren möglichen Abbruch eines Gebäudes.

Wir müssen uns also vom Bauen für die Ewigkeit verabschieden. So wie alles im Leben sind auch unsere Gebäude und Städte Veränderungen unterworfen. Der Entscheid zwischen Erhalt, Umnutzung oder Abriss erfordert Aushandlungsprozesse aller Beteiligten und verträgt keine dogmatischen Positionen. Im Mittelpunkt sollten aber die Nutzenden stehen – die heutigen und die zukünftigen –, sowie die Angemessenheit der Massnahmen und der Beitrag des Gebäudes zur Lebensqualität im Ort.

hidden

Mehr zum Thema

  • Luzerner Zeitung: Artikel Online

  • Luzerner Zeitung: Download Kolumne #4

    (3.7 MB) .PDF 

Alle CCTP News im Überblick

Kategorie: News
CC Typologie & Planung in Architektur, Technik & Architektur, Institut für Architektur IAR
Themen: Architektur, Bau, Gebäude, Gebäude als System, Immobilien, Nachhaltigkeit, Stadt- und Regionalentwicklung, Suffizienz, Transformation, Soziales, PPDB Themen ALT - T&A, PPDB Themen ALT - SA

Kontakt

Prof. Dr. Peter Schwehr

Leiter CC Typologie & Planung in Architektur

+41 41 349 33 48

E-Mail anzeigen

FH Zentralschweiz

Links zu den Social-Media-Kanälen

  •  Instagram
  •  LinkedIn
  •  TikTok
  •  Facebook
  •  YouTube
  •  Flickr

Kontakt

Logo Technik & Architektur

Hochschule Luzern

Technik & Architektur

Technikumstrasse 21
6048 Horw

+41 41 349 33 11

technik-architektur@hslu.ch

Direkteinstieg

  • Für Studierende
  • Weiterbildungsinteressierte
  • Für Mitarbeitende
  • Medien

Quicklink

  • Personensuche
  • Jobs & Karriere
  • Organisation des Departements Technik & Architektur
  • Diversity
  • Räume mieten
  • Bibliothek Technik & Architektur

Statische Links

  • Newsletter abonnieren
  • Datenschutzerklärung
  • Impressum
  • Institutionell akkreditiert nach HFKG 2019–2026
Logo Swissuniversities

QrCode

QrCode