In der Übersicht
In diesem Kurs werden den Teilnehmenden Grundlagen der Psychotraumatologie vermittelt: Was ist ein Trauma und wie entsteht es? Welche Traumafolgestörungen und traumabedingten Verhaltensweisen können sich entwickeln? Dabei wird auf die Besonderheiten einer Traumatisierung und von Traumafolgestörungen bei Personen mit intellektueller Beeinträchtigung eingegangen.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Einordnung traumabezogener Symptome in den verschiedenen SEED-Phasen sowie auf der Frage, wie sich der emotionale Entwicklungsstand auf das Erleben, das Verarbeiten und den Umgang mit traumatischen Erfahrungen auswirkt.
Darauf aufbauend werden traumapädagogische Ansätze praxisnah und handlungsorientiert vermittelt. Die Teilnehmenden befassen sich mit zentralen Prinzipien der Traumapädagogik, insbesondere mit dem grundlegenden Aspekt der Sicherheit, der Stabilisierung im Alltag, der Ressourcenorientierung sowie der Gestaltung sicherer Beziehungen. Zudem erwerben sie Handlungskompetenzen, um Interventionen und Begleitprozesse in den unterschiedlichen SEED-Phasen traumasensibel zu gestalten und dadurch Sicherheit, Stabilisierung und positive Entwicklung traumatisierter Menschen gezielt zu fördern.