Loading...
hidden

Mobile-Version anzeigen

Startseite – Hochschule Luzern
  • Zum Inhalt springen
  • Kontakt
  • Login
  • De
  • En
Suche starten
  • Technik & Architektur
  • Wirtschaft
  • Informatik
  • Soziale Arbeit
  • Design Film Kunst
  • Musik
  • Gesundheit
  • Studium
  • Weiterbildung
  • Forschung
  • Themen
  • International
  • Agenda
  • Campus
  • Über uns
  1. Soziale Arbeit Soziale Arbeit
  2. Über uns Über uns
  3. Aktuell Aktuell
  4. Altern in ländlichen Gemeinden Altern in ländlichen Gemeinden
  1. Soziale Arbeit
  2. Über uns
  3. Aktuell
  4. Altern in ländlichen Gemeinden
17. Juni 2019

Altern in ländlichen Gemeinden

In der Schweiz können die älteren Generationen dank eines hohen medizinischen Standards und erstklassiger Versorgungssysteme bis ins hohe Alter gesund und behinderungsfrei leben. Dennoch kann die Mobilität mit zunehmenden Jahren zu Einschränkungen führen. Besonders Menschen in ländlichen Räumen sehen sich dann bisweilen mit sozialen Herausforderungen konfrontiert. Fiona Thalmann hat in ihrer Abschlussarbeit die daraus entstehenden möglichen Problemstellungen herausgearbeitet und praxisorientierte Konzepte für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter zu deren Bewältigung erstellt.

 Teilen
  • 
  • 
  • 

Janet Stojan

Folgende Fragestellungen rückt die Autorin dafür in den Mittelpunkt ihrer Arbeit:

  • Welche Faktoren beeinflussen das Altern in ländlichen Gemeinden heute und was verändert sich durch den demografischen Wandel?
  • Welche sozialen Probleme haben alte Menschen in ländlichen Räumen zu bewältigen?
  • Welche Herangehensweise erweist sich als sinnvoll, soziale Probleme alter Menschen in ländlichen Räumen zu lösen?

Beschleunigte demografische Alterung in der Schweiz

Durch die steigende Lebenserwartung, die seit den 1970er-Jahren sinkende Geburtenrate und das Altern der Babyboomer-Generation wird die Zahl der pflegebedürftigen Frauen und Männer zunehmen – trotz der parallelen Zunahme an gesunden und behinderungsfreien Lebensjahren. Besonders in der Peripherie ländlicher Gemeinden altert die Bevölkerung demografisch stark, was durch die Abwanderung vornehmlich junger Menschen noch verstärkt wird – es kommt zur Überalterung. Der Anteil Seniorinnen und Senioren an der ländlichen Bevölkerung nimmt zu, der Anteil erwerbstätiger Menschen nimmt zeitgleich ab. Dieses neue Verhältnis setzt nicht nur die soziale Sicherheit zunehmend unter Druck. Krankenkassen, Gesundheitsversorger, Wohnungswirtschaft, Raumordnung, Gemeinden – sie alle müssen sich mit steigenden Kosten und steigenden Anforderungen auseinandersetzen. Denn auch für Hochbetagte ist das nahe Umfeld zentral. Das Quartier ist Lebensmittelpunkt und sollte es so lang wie möglich bleiben. Herausforderungen älterer Menschen auf dem Land Das Risiko der Altersarmut, mögliche Erkrankungen oder Behinderungen, Einsamkeit, der Mangel an sozialen Beziehungen, Wohnraum, der den Bedürfnissen nicht mehr entspricht, und eine eingeschränkte Mobilität sind laut Fiona Thalmann Faktoren, die die Lebensgestaltung im Alter generell erschweren können. In ländlichen Räumen aber werden diese Faktoren durch deren spezielle Bedingungen zusätzlich verschärft. Beispielsweise ist das Mass der sozialen Kontrolle in ländlichen Gemeinden grösser – Betroffene verstecken ihre Armut und verstärken damit meist ihre soziale Isolation. Scham, Diskriminierung und soziale Deklassierung können weitere Folgen sein. Die Autorin betrachtet die unterschiedlichen Herausforderungen des Alters in ihrer Arbeit ausführlich und stellt sie in einen konkreten Zusammenhang mit den besonderen Bedingungen in ländlichen Räumen.

Schlussfolgerungen für Profession und Praxis

Entlang der vier Kompetenzbereiche Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz stellt Fiona Thalmann Anforderungen an Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter vor, die für das Lösen sozialer Probleme älterer Menschen in ländlichen Räumen jetzt und auch in Zukunft unverzichtbar sind. Unterstützend zur Kompetenzerweiterung und Sensibilisierung der Fachpersonen auf die altersspezifischen Themen, wozu auch differenzierte Altersbilder gehören, sieht sie externe Ressourcen. Beispielsweise können erschliessbaren Finanzquellen dabei helfen, Problemstellungen im Alter zu verbessern oder gar zu lösen. Um auch die immateriellen Bedingungen weiterzuentwickeln, stellt die Autorin die Vorteile der integralen Projektmethodik vor, die darauf abzielt, Kooperationen zwischen Organisationen und soziale Beziehungen innerhalb der Bevölkerung zu optimieren. Die umfassenden Empfehlungen an Fach- und Praxispersonen schliesst die Autorin Fiona Thalmann mit persönlichen und nachdenklichen Fragestellungen ab, die zu weiterführenden Untersuchungen inspirieren sollen.

DOI: 10.5281/zenodo.2583613:
«Soziale Probleme alter Menschen in ländlichen Gemeinden»

hidden

Weitere Artikel dieser Publikation

Das neue «Alter», Seniorin hört auf einer Schaukel mit Kopfhörern Musik

Dieser Artikel ist in der Publikation «Soziale Arbeit», Ausgabe Juni 2019, erschienen. Lesen Sie weitere Artikel dieser Ausgabe.

Kategorie: News
Soziale Arbeit
Themen: Soziales

Weitere Informationen

  • Bachelor in Sozialer Arbeit – Studienrichtung Sozialarbeit

Statement

«Die soziokulturellen und infrastrukturellen Bedingungen durch den Wohnort beeinflussen die sozialen Probleme – meist nachteilig.»

Fiona Thalmann, Absolventin Bachelor in Sozialer Arbeit

FH Zentralschweiz

Links zu den Social-Media-Kanälen

  •  Instagram
  •  LinkedIn
  •  TikTok
  •  Facebook
  •  YouTube
  •  Flickr

Kontakt

Logo Soziale Arbeit

Hochschule Luzern

Soziale Arbeit
Sekretariat

Walter-von-Moos-Promenade 1
Postfach
6002 Luzern

+41 41 367 48 48

sozialearbeit@hslu.ch

Direkteinstieg

  • Studium
  • Weiterbildungsinteressierte
  • Forschung
  • Für Studierende
  • Für Mitarbeitende
  • Medien

Quicklink

  • interact Verlag
  • Bibliothek Wirtschaft und Soziale Arbeit
  • Jobs, Karriere und Berufsbildung
  • Personensuche
  • Räume mieten

Statische Links

  • Newsletter abonnieren
  • Datenschutzerklärung
  • Impressum
  • Institutionell akkreditiert nach HFKG 2019–2026
Logo Swissuniversities

QrCode

QrCode