Darum legt die Hochschule Luzern – Soziale Arbeit grossen Wert auf die Praxisausbildung. Während ihres Bachelor-Studiums absolvieren die Studierenden einen länger dauernden Einsatz im Berufsfeld der Sozialarbeit, der Soziokulturellen Animation oder der Sozialpädagogik. Die Praxisausbildung beinhaltet das Praktikum bzw. die angeleitete Praxisausbildung (für berufsbegleitend Studierende) sowie das Praxisprojekt.
Praxis als Lernfeld
Unter Praxisausbildung werden länger dauernde und fachlich angeleitete befristete Einsätze im Berufsfeld der Sozialarbeit, der Soziokulturellen Animation oder der Sozialpädagogik verstanden. Als konstitutives Element ist die Praxisausbildung konzeptionell in die Ausbildung integriert und obligatorisch. Zur Praxisausbildung gehören Tätigkeiten in einer Praxisorganisation und ein Praxisprojekt. Studierende können anstelle des Praxisprojekts auch das Modul 150 (Field Practice) oder das Modul 430 (SocialLab) absolvieren. Zusätzlich zu diesen Pflichtmodulen in der Praxis kann das Modul 009 (Praxiseinsatz/Praxisrecherche) als Wahlmodul absolviert werden.
Vollzeit- und Teilzeitstudierende absolvieren ihr Praktikum im Hauptstudium (in der Regel VZ: 3. und 4. Semester; TZ: 5. und 6. Semester), berufsbegleitend Studierende leisten ihre angeleitete Praxisausbildung an ihrem Arbeitsplatz im Grund- und Hauptstudium (2. bis 6. Semester). In der Praxisausbildung erwerben Studierende 48 ECTS (VZ/TZ) oder 54 ECTS (BB). Dabei stehen Umfang von Praktikum/angeleiteter Praxisausbildung und Praxisprojekt in Abhängigkeit zueinander.
Teilzeit- und Vollzeitstudierende erwerben mit den Pflichtmodulen in der Praxis 48 ECTS, berufsbegleitend Studierende 54 ECTS. Zusätzlich zu den Pflichtmodulen in der Praxis kann das Modul 009 (Praxiseinsatz/Praxisrecherche) als Wahlmodul absolviert werden. Insgesamt dürfen mit Pflicht- und Wahlmodulen in der Praxis nicht mehr als 60 ECTS erarbeitet werden.
Generelle Ziele der Praxisausbildung
In Anlehnung an das Profil der Eidgenössischen Erziehungsdirektorenkonferenz über den Fachhochschulbereich Soziale Arbeit stehen in der Praxisausbildung folgende allgemeine Zielsetzungen im Zentrum:
– Entwicklung der Fähigkeit, berufliche Problemstellungen in ihrem Kontext zu erkennen, zu formulieren, zu beurteilen und zu lösen
– Erweiterung der praktischen Möglichkeiten durch Auseinandersetzung mit theoretischen Ansätzen – Einüben von Techniken und Methoden anhand konkreter beruflicher Fragestellungen
– Reflexion, Systematisierung und kritische Bewertung des eigenen beruflichen Handelns– Entwicklung einer realistischen beruflichen Identität