Die dritte Luzerner Fachtagung Palliative Care ist dem Umgang mit Situationen, in denen medizinisches Handeln an seine Grenzen stösst, gewidmet. Dann rückt die Frage nach dem Sinn weiterer Interventionen in den Fokus. Im Zentrum stehen medizinische, ethische und psychosoziale Dimensionen von Medical Futility: Wie kann Fürsorge gestaltet und professionell gelebt werden, wenn die Behandlungsoptionen ausgeschöpft sind? Wie lassen sich Konflikte zwischen Patient*innen, Angehörigen und Behandlungsteams klären? Welche sind die Ursachen von Übertherapie und wie können Fachpersonen mit ihnen umgehen?
Die Tagung beleuchtet praxisnahe Fragestellungen zur Therapieziel- und Entscheidungsfindung, Kommunikation, interprofessionellen Zusammenarbeit und zum Umgang mit Unsicherheit – mit dem Ziel, betroffene Menschen kompetent und mitfühlend zu begleiten und die Professionalität von Fachpersonen zu stärken.
Diese Fachtagung soll die regionale Vernetzung zu Palliative Care fördern und den Teilnehmenden Gelegenheit zum Netzwerken und Erfahrungsaustausch bieten.
Die Organisation dieser Tagung ist eine Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Luzern Soziale Arbeit, der Universität Luzern und XUND in Kooperation mit Palliativ Luzern und Palliative Zentralschweiz.