Cécile Marti (*1973)
«Seven Towers – 1», aus dem siebenteiligen Zyklus «Seven Towers» für Orchester
Sergei Rachmaninow (1873–1943)
Sinfonie Nr. 2 in e-Moll, op. 27
HSLU Sinfonieorchester
Luzerner Sinfonieorchester
Duncan Ward, Leitung
Sergei Rachmaninows Zweite Sinfonie führt die spätromantische Linie der Saison mit russischer Schwermut, weiten Klanglandschaften und grossem melodischem Atem weiter. In ebenso grossen Dimensionen bewegt sich zuvor das zeitgenössische Werk «Seven Towers – 1» von Cécile Marti.
Die Schweizer Komponistin studierte an der Hochschule Luzern – Musik bei Dieter Ammann und schrieb ihre «Seven Towers» für einen Klangapparat von rund 120 Musikerinnen und Musikern. Marti selbst verglich ihre Klangskulpturen mit ihrer Arbeit als Bildhauerin. Mit unterschiedlich gestalteten, wie «in Stein gemeisselten» Zeitverläufen entsteht eine Musik von bildhafter erzählerischer Suggestivkraft.
So treffen in diesem Konzert zwei gross besetzte Klangwelten aufeinander: zeitgenössische orchestrale Architektur und Rachmaninows spätromantische Weite.
Der britische Dirigent Duncan Ward (geb. 1989) wurde durch das Dirigentenprogramm des Berliner Ensembles Modern gefördert und ist seit 2021 Chefdirigent des Philharmonischen Orchesters von Rouen. Er arbeitete als Assistent von Sir Simon Rattle beim London Symphony Orchestra und dirigierte seither u. a. das BBC Symphony Orchestra, das Deutsche Symphonieorchester Berlin und das Royal Concertgebouw Orchestra. 2025/26 gibt er Debüts bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden und dem Tonhalle Orchester Zürich.