Aki Takase wurde in Osaka geboren und studierte Musik in Tokio. Ab 1978 konzertierte sie in den USA und Japan und arbeitete mit Musikern wie Lester Bowie, Joe Henderson, Miroslav Vitous und John Zorn zusammen. 1981 gab sie beim Jazzfest Berlin ihr europäisches Debüt. Von 1989 bis 1999 leitete sie gemeinsam mit Alexander von Schlippenbach das Berlin Contemporary Jazz Orchestra. Seit Mitte der 1990er-Jahre war sie als Dozentin und Gastprofessorin an Berliner Musikhochschulen tätig. Ihre internationale Konzert- und Aufnahmetätigkeit führte sie mit zahlreichen renommierten Jazzmusiker zusammen, darunter Maria João, David Murray, Rudi Mahall, Louis Sclavis und Han Bennink. Aki Takase erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den SWR-Jazzpreis (2002), den Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik (2004), den Jazzpreis Berlin (2018) und den Albert-Mangelsdorff-Preis (2021). 2021 wurde sie zudem mit dem Deutschen Jazzpreis in der Kategorie Piano und Tasteninstrumente ausgezeichnet. 2026 würdigte der Deutsche Jazzpreis ihr Lebenswerk.
HSLU Large Ensemble
Ana Romano (voc), Dalmiro Dorado (ts), Jan Heinimann (tp), Augustin Martz (vl), Micha Zumsteg (git), Leander Schöpfer (b), Christian Weber (b), Jorit Reisewitz (dr)
feat. Aki Takase (p, lead), Daniel Erdmann (ts)