In diesem Music Talk für Lehrende und Studierende wird gestützt auf ganz konkrete, jahrlange Erfahrung ein Einblick in folgende erweiterten Möglichkeiten des Bösendorfer Enspire gegeben:
Einführung und Funktionsweise des Disklavier-Systems für Bösendorfer und Yamaha
- Was ist ein Disklavier und wie funktioniert das Disklavier als Schnittstelle von „analog“ und „digital“?
Interpretations-Realisierungen
- Wie kann das Disklavier helfen, verschiedene Interpretationen eines Werkes am Instrument zu vergleichen?
- Wiedergabe von Interpretationen, die nicht als Aufnahme eingespielt, sondern über einen Computer programmiert wurden.
Klavierdidaktische Spielanalyse
- Sich selbst im Saal spielen hören, Analyse von Klang, Notentexttreue, Rhythmus, Dynamik.
Fernunterricht über Kontinente hinweg
Pianistische Hörübungen
- Die Klangbalance innerhalb eines Akkordes mithilfe des Disklaviers hören lernen.
Hands On
- Eigenes Probieren verschiedener Disklavierfunktionen
Christoph Sischka ist Professor für Klavier und Methodik des Klavierspiels, Leiter der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung und war elf Jahre Prorektor an der Hochschule für Musik Freiburg. Er unterrichtet von der Frühförderung bis zum Konzertexamen. Studierende aus seiner Klasse gewannen zahlreiche Preise bei Wettbewerben u. a. in Stockholm, Wien, St. Petersburg, Rom, Enschede, Graz, Treviso, Padua, Cortemilia und bei Bundeswettbewerben von „Jugend musiziert“. Inzwischen sind Alumni seiner Klasse selbst als Professor*innen, Dozent*innen oder Lehrbeauftragte an Musikhochschulen tätig.
Christoph Sischka hat sich intensiv mit den Möglichkeiten des bei Bösendorfer und Yamaha angewendeten Disklavier-Systems beschäftigt und Vorträge zur didaktischen und wissenschaftlich-analytischen Anwendung des Disklaviers an zahlreichen Hochschulen u.a. in Helsinki, Budapest, St. Petersburg, Rotterdam, Zagreb, Groningen, Bratislava, Leipzig und Dresden gehalten.