Biografie
Lea Schaffner ist Videokünstlerin und angehende Historikerin. In ihrer Arbeit setzt sie sich mit kulturellen, sozialen und historischen Narrativen sowie mit dem Erzählen von Geschichte(n) auseinander. Ihre historisch forschende und zugleich poetisch-erzählerische Praxis verbindet dokumentarische Formen mit jenen des experimentellen Essayfilms.
Die in Brugg geborene Künstlerin lebt und arbeitet seit 2013 in Zürich. 2017 schloss sie den Master of Fine Arts an der Zürcher Hochschule der Künste ab; bereits zuvor hatte sie dort ihr Bachelorstudium in der Vertiefung Mediale Künste absolviert. Zurzeit studiert sie an der Universität Basel im Master Europäische Geschichte in globaler Perspektive.
Nach dem Studium war Schaffner unter anderem als Projektmitarbeiterin im Forum Schlossplatz sowie als Kuratorin der Zwischennutzung «Dunant Plaza» tätig. Zudem engagierte sie sich im kollektiv organisierten Kunstraum «Raum//Station» (2016–2020) in Zürich, aus dem auch die Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe «Digitale Narrationen» hervorging.
Derzeit unterrichtet Schaffner an der HSLU im Studiengang Digital Ideation in den Modulen Ideation Culture Lab, Visual Communication sowie im Colabor und entwickelt gemeinsam mit den Studierenden die alljährliche Werkschau.