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  4. Neuer Master in kollaborativer Raumentwicklung an der HSLU
22. Februar 2024

Neuer Master in kollaborativer Raumentwicklung an der HSLU

An der Hochschule Luzern startet im Herbst 2024 der neue Masterstudiengang «Kollaborative Raumentwicklung». Im Zentrum steht eine zukunftsorientierte Planungskultur, mit der Studierende aus unterschiedlichen Disziplinen komplexe, räumliche Transformationsprozesse gestalten.

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Klimawandel und Energiekrise, zunehmende Urbanisierung, demographischer Wandel, ein verändertes Mobilitätsverhalten sowie neue digitale Technologien prägen die Welt, in der wir leben. Planungsprozesse im urbanen wie auch im ländlichen Raum werden dadurch immer komplexer und können nicht mehr nur von Raumplanerinnen, Architekten und Landschaftsarchitektinnen bearbeitet werden. Unabhängig davon, ob es um Klima-Sofortmassnahmen für Quartiere oder Strategien zum Umgang mit Wohnungsknappheit in ganzen Kantonen geht, sind neue Formen der Zusammenarbeit gefragt – und Fachpersonen gesucht, die diese Veränderungsprozesse begleiten können. «Die Raumentwicklung der Zukunft braucht mehr denn je inter- und transdisziplinäre Teams, die adäquate Lösungen für die aktuellen Herausforderungen finden», sagt Co-Studiengangsleiterin Tabea Michaelis. Deshalb bietet die Hochschule Luzern den neuen Master of Arts in kollaborativer Raumentwicklung an, der in Co-Leitung von Michaelis und Amelie Mayer geführt wird. Der Konkordatsrat der Hochschule Luzern hat an seiner Sitzung vom 11. Mai 2023 die Einführung des Studiengangs per September 2024 bewilligt.

Vorbereitung auf ein breites Tätigkeitsfeld

Der Studiengang spricht Personen direkt nach dem Bachelor-Abschluss und solche mit einigen Jahren Praxiserfahrung in Fachgebieten wie Raumplanung, Städtebau, Architektur, Landschaftsarchitektur, Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Informatik oder Design an. Gemeinsam erwerben die Studierenden im Master vielseitige Handlungskompetenzen im Umgang mit den veränderten Anforderungen und knapper werdenden Ressourcen: Sie lernen, unterschiedliche Anspruchsgruppen in Entwicklungsvorhaben einzubeziehen und zwischen ihnen zu vermitteln. Neben der Anwendung traditioneller Instrumente der Raumplanung, der Architektur und des Städtebaus vertiefen sie qualitative und performative Methoden, um einen Raum ausgehend von seinen spezifischen Möglichkeiten zu erfassen und weiterzuentwickeln. 

«Wir verstehen Raumentwicklung nicht als Produkt, sondern als Prozess. Dieser soll klimagerechte, offene und aneignungsfähige Räume schaffen und so eine Grundlage für Austausch und Integration hervorbringen» führt die Co-Studiengangsleiterin aus. «Um diese Räume zu planen, braucht es ein ganzheitliches Verständnis für Baukultur, das vom Bestand ausgeht und das politische und rechtliche Rahmenbedingungen sowie wirtschaftliche Tragfähigkeit im Auge behält», erklärt sie. Die Studierenden arbeiten praxisnah mit potenziellen Auftraggebenden an Projekten. Darin entwickeln sie zukunftsfähige Lösungen für den gebauten und gelebten Raum.

Mehr Informationen: hslu.ch/kolab

Ein Masterstudiengang für die Praxis der Raumentwicklung

Während fünf Jahren haben HSLU-Expertinnen und Experten verschiedener Disziplinen im Rahmen des interdisziplinären Themenclusters (ITC) «Raum und Gesellschaft» mit Partnerinnen und Partnern aus der Praxis zu den Herausforderungen der Raumentwicklung geforscht. Eine wesentliche Voraussetzung: Die Entwicklung unserer gebauten Umwelt ist nur möglich, wenn Fachkräfte imstande sind, über das eigene Fachgebiet hinaus miteinander zu denken, zu planen und zu arbeiten – eine Fähigkeit, die gelernt sein will. Hier zeigt sich ein Bedarf in der Praxis, weshalb der Master Kollaborative Raumentwicklung ins Leben gerufen wurde. 

Der Aufbau des Studiums orientiert sich an einem iterativen Projektverlauf und bietet in Kolloquien regelmässige Reflexionsmomente. Die Studierenden setzen das Wissen in inter- und transdisziplinären Projekten mit potenziellen Auftraggebenden um, sammeln dabei Erfahrungen im Umgang mit «Disruption und Coping» und lernen den Umgang mit dem Unvorhersehbaren. Es gibt die Möglichkeit für ein Vollzeit- oder ein Teilzeitstudium. Eine individuelle Profilbildung, die der persönlichen Ausrichtung der interdisziplinären Studierenden entspricht, wird über ein breites, departementübergreifendes Vertiefungsangebot gefördert.

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Planungsprozesse im urbanen wie auch im ländlichen Raum werden immer komplexer. Bild: Michelle Wermelinger

Planungsprozesse im urbanen wie auch im ländlichen Raum werden immer komplexer. Bild: Michelle Wermelinger

Tabea Michaelis und Amelie-Theres Mayer, Co-Studiengangleiterinnen des Masters in kollaborativer Raumentwicklung an der HSLU

Tabea Michaelis und Amelie-Theres Mayer, Co-Studiengangleiterinnen des Masters in kollaborativer Raumentwicklung an der HSLU

Tabea Michaelis und Amelie-Theres Mayer, Co-Studiengangleiterinnen des Masters in kollaborativer Raumentwicklung an der HSLU

Tabea Michaelis und Amelie-Theres Mayer, Co-Studiengangleiterinnen des Masters in kollaborativer Raumentwicklung an der HSLU

Kategorie: News, Medienmitteilung
Technik & Architektur, Bereich Ausbildung, Architektur, Institut für Architektur IAR, Bachelor & Master
Themen: Architektur, Gebäude und Bau

Medienkontakt

Dr. Armin Hartmann

Regierungsrat Kanton Luzern, Präsident Konkordatsrat, Do, 22. Februar 11.00 bis 12.00

+41 41 228 52 03

Medienkontakt

Tabea Michaelis

Co-Studiengangleiterin

+41 41 349 32 56

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Amelie-Theres Mayer

Co-Studiengangleitering

+41 41 349 32 47

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