In der Übersicht
Schlafstörungen, eine der häufigsten gesundheitlichen Beschwerden, sind im Spital weit verbreitet, verzögern die Genesung und werden besonders im Mehrbettzimmer durch externe Störungen verstärkt. Im Spital werden Schlafstörungen oft symptomatisch mit Medikamenten behandelt, welche vor allem bei vulnerablen Zielgruppen, wie z.B. bei älteren Patient:innen durch den langsameren Medikamentenabbau zu Komplikationen wie Stürzen führen können. Nicht-medikamentöse Ansätze sind erfolgsversprechend, scheitern jedoch häufig an mangelnden personellen Ressourcen. Die positive Wirkung unterschiedlicher Sinnesreize auf die Schlafqualität ist gut belegt, doch es fehlt ein ganzheitliches Produkt, welches im Spital eingesetzt werden kann. Der Supportive Space schliesst diese Lücke, bietet Patient:innen im Zwei- und Mehrbettzimmer Rückzug, lässt sich mithilfe von Licht, Sound und Geruch auf persönliche Bedürfnisse individualisieren und kann an bestehende Spitalbetten angebracht werden. Damit wird erstmals eine räumliche Intervention als «Plug-and-Play»-Lösung zur Verbesserung der Schlafqualität im Zwei- und Mehrbettzimmer geschaffen, die ohne zusätzliche personelle Ressourcen eingesetzt werden kann.