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IDN - Interdisziplinäre Ansätze für die Hörgesundheit von Musiker:innen: Von der Messung zur Prävention

Wir untersuchen, wie Musikstudierende ihre tägliche Schallexposition wahrnehmen und wie diese Wahrnehmung mit objektiv gemessenen Schallpegeln zusammenhängt. Ziel ist, Hörgesundheit und Nutzung von Gehörschutz zu fördern und ein SNF-Projekt vorzubereiten.

Kurzinformation

Departement:

Musik

Status:

Laufend

Zeitraum:

01.03.2026 - 31.12.2026

In der Übersicht

Dieses interdisziplinäre Projekt verbindet die Departemente Musik und Technik & Architektur, um ein wichtiges Gesundheitsthema anzugehen: die hohe Schallexposition, der angehende wie auch professionelle Musiker:innen ausgesetzt sind. Forschung zeigt, dass Musikstudierende einem deutlich erhöhten Risiko für frühzeitige Hörschäden ausgesetzt sind, gleichzeitig jedoch oft nur begrenzte Unterstützung erhalten, um dieses Risiko in ihrem täglichen Studien- und Arbeitsumfeld zu bewältigen. Da Musiker:innen in wechselnden Umgebungen arbeiten und die Abgrenzung zwischen privaten, arbeitsbezogenen und projektbezogenen Expositionen komplex ist, sind Zuständigkeiten für den Gehörschutz häufig unklar – was die Notwendigkeit individueller Sensibilisierung und praxisnaher Orientierung erhöht.

Wir untersuchen, wie Musikstudierende Lautheit und Klangqualität in Übe- und Probensituationen wahrnehmen und wie diese subjektiven Eindrücke mit objektiv gemessenen Schallpegeln zusammenhängen. Aufbauend auf Pilotmessungen am Departement Musik fasst das Projekt den aktuellen Forschungsstand zusammen, analysiert akustische Daten und entwickelt eine Umfrage, um psychoakustische und verhaltensbezogene Faktoren zu erfassen. Darüber hinaus erstellen wir zielgruppenspezifische Informationsmaterialien für Studierende, Lehrpersonen und die Hochschulleitung.

Das Projekt bildet die Grundlage für einen umfassenderen Förderantrag beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Ziel dieses zukünftigen Projekts ist es zu untersuchen, wann und warum Schallexposition kritisch wird, wie Gehörschutz das Risiko reduzieren kann und wie Musiker:innen darin unterstützt werden können, individuell angepassten Gehörschutz regelmässig und mit Vertrauen zu nutzen.
Langfristig soll diese Zusammenarbeit nachhaltige Praktiken zur Hörgesundheit unter Musiker:innen fördern und das institutionelle Bewusstsein für Massnahmen des Schallschutzes in der musikalischen Ausbildung stärken.

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Fakten

Projektart

Forschung

Beteiligte interne Organisationen
  • CC Music Performance Research MPR
  • CC Autonome Systeme und Robotik
Finanzierung
  • IDN - Gesundheit
Sustainable Development Goals der United Nations
Dieses Projekt leistet unter anderem einen Beitrag zur Erreichung der folgenden Sustainable Development Goals der UN (SDG):
  • SDG 3: Gesundheit und Wohlergehen
    Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern
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Links

  • IDN Gesundheit

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Beteiligte Personen intern

Projektleiter/in
  • Veronika Jana Lubert
Projektmitarbeiter/in
  • Elena Alessandri
  • Toni Amadeus Bechtold
  • Manuel Isenegger
  • Armin Taghipour

Kurzinformation

Departement:

Musik

Status:

Laufend

Zeitraum:

01.03.2026 - 31.12.2026

Projektleitung

Prof. Dr. Veronika Jana Lubert

Professorin

+41 41 249 27 43

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