In der Übersicht
CRANET (The Cranfield Network on International Human Resource Management) ist das weltweit grösste HRM-Forschungsnetzwerk und das einzige, das seit mehr als drei Jahrzenten vergleichende Daten über HRM in verschiedenen Ländern sammelt. 1989 wurde CRANET ins Leben gerufen mit dem Ziel, Unternehmenspraktiken auf dem Gebiet des Personalmanagements auf internationaler Ebene zu vergleichen. Das Forschungsnetzwerk umfasst heute über 40 Universitäten und Wirtschaftshochschulen in Europa, Nordamerika, Arika, Asien und Australien.
CRANET analysiert grundlegende Fragen und Trends in der Struktur und Politik des Personalwesens, der Personalbeschaffung, der Personalentwicklung, der Vergütung und der Arbeitsbeziehung. Dabei werden auch unternehmens-, branchen- und länderspezifische Unterschiede berücksichtigt.
Als Datensatz ist CRANET in zweierlei Hinsicht einzigartig:
- Es ermöglicht den Vergleich von HRM Praktiken in einer grossen Anzahl von Ländern auf der ganzen Welt.
- Es ermöglicht die Untersuchung von Trends und Veränderungen im HRM über einen Zeitraum von 30 Jahren.
Seit dem 01.01.2026 wird CRANET in der Schweiz gemeinsam von der Hochschule Luzern (Prof. Dr. Anna Sender) und der Universität Freiburg (Prof. Dr. Eric Davoine) geleitet und in Zusammenarbeit mit Dr. Marina Pletscher (Universität Luzern) durchgeführt.
Zuvor wurde das CRANET-Projekt von der Universität St. Gallen (Prof. Dr. Martin Hilb), der Universität Zürich (Prof. Dr. Bruno Staffelbach, Prof. Dr. Anna Sender und Dr. Andreas Schmid) sowie der Universität Luzern (Prof. Dr. Bruno Staffelbach, Prof. Dr. Anna Sender, Dr. Sandra Furrer und Dr. Marina Pletscher) verantwortet.
Die Ergebnisse der Studie bieten eine wertvolle Grundlage, um die HR-Aktivitäten verschiedener Organisationen mit aktuellen Schweizer Trends sowie mit relevanten Wettbewerbern zu vergleichen.
CRANET erhebt die Daten in einem Vierjahreszyklus. Die nächste Befragung startet im Jahr 2026.