In der Übersicht
Holz ist als regionale nachwachsende Ressource ein zentraler Hebel auf dem Weg zu einer klimaneutralen Schweiz. Mit dem Holzkreislauf Uri verfolgt der Kanton Uri seit 2020 das Ziel, die CO₂-Bindung durch die verstärkte Nutzung einheimischen Holzes zu erhöhen und eine zirkuläre, bioökonomisch ausgerichtete Holzverwertungskette zu etablieren.
Aufbauend auf dem Regierungsprogramm 2020–2024+ startet die Initiative bereits in ihre zweite Phase (2025–2028+) und fokussiert sich weiterhin auf die Stärkung regionaler Wertschöpfung und die Sensibilisierung zur Nutzung der regionalen Ressource Holz.
In der ersten Umsetzungsperiode wurden breit abgestützt die Umsetzungsstrategie und die ersten konkrete Umsetzungsmassnahmen gemeinsam mit Akteur:innen aus Forstwirtschaft, Holzverarbeitung, Planung, Bildung und Verwaltung entwickelt.
Sichtbare Ergebnisse der ersten Umsetzungsperiode sind Projekte wie der Urner Holzstuhl gebaut von Schülerinnen und Schülern, ein Baumpflanzungsprojekt, der Urner Wald- und Holzführer, die Waldschoggi sowie eine Machbarkeitsstudie einer Sägerei im Kanton Uri. Die integrative und kooperative Vorgehensweise hat eine tragfähige Basis für Akzeptanz und Umsetzung geschaffen und den Holzkreislauf Uri als zukunftsweisende Initiative an der Schnittstelle von Klimaschutz, Regionalentwicklung und Innovation positioniert.
2025 ist der Startschuss für die zweite Umsetzungsperiode gefallen. Die laufenden konkreten Massnahmen werden fortgesetzt und neue aufgebaut. Dazu gehören unter anderem ein neues Austauschformat für die integrative Weiterentwicklung des Holzkreislauf Uri mit den regionalen Stakeholdern und Akteurinnen und Akteuren. Ausserdem wird über den Aufbau eines Clusters Holz diskutiert.
Begleitet wird das Vorhaben von Dr. Sonja Geier (HSLU) und Hans Rupli, namhafter Experte aus der Holzbaubranche.
Nähere Information zum Holzkreislauf Uri und den Zwischenergebnissen sind im Beitrag am HUB Architektur nachzulesen.