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  3. Content-Readiness-Framework: KI-Sichtbarkeit für regulierte Organisationen Content-Readiness-Framework: KI-Sichtbarkeit für regulierte Organisationen

Content-Readiness-Framework: KI-Sichtbarkeit für regulierte Organisationen

Immer mehr Menschen informieren sich über ChatGPT, Gemini und Co. statt über klassische Suchmaschinen. Damit stellt sich für Unternehmen eine neue Frage: nicht mehr nur «Wie werden wir gefunden?», sondern «Werden wir von KI-Systemen korrekt dargestellt?».

Kurzinformation

Departement:

Wirtschaft

Status:

Laufend

Zeitraum:

01.03.2026 - 30.09.2026

In der Übersicht

Grosse Sprachmodelle (LLMs) wie ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity werden zunehmend zur ersten Anlaufstelle für Informationssuchende – mit messbaren Folgen: Teilnehmende Organisationen berichten von deutlichen Rückgängen des organischen Website-Traffics, insbesondere bei Ratgeber- und Produktfragen. Gleichzeitig entsteht ein neues Risiko: Wenn KI-Systeme falsche oder veraltete Informationen über ein Unternehmen wiedergeben, landet der Reputationsschaden bei der Organisation selbst – unabhängig davon, wer die Fehlinformation verursacht hat.

Im Rahmen eines Innosuisse Innovation Cheque hat das Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern gemeinsam mit der Solunex AG ein Content-Readiness-Framework entwickelt, das Organisationen einen systematischen Weg zu verlässlicher KI-Sichtbarkeit aufzeigt. Das Framework umfasst vier aufeinander aufbauende Schichten – relevante Nutzerfragen erfassen, verbindliche Antworten verantworten, Inhalte LLM-tauglich publizieren und die Wirkung laufend messen – ergänzt um eine Governance-Struktur mit klar definierten Rollen und Qualitäts- beziehungsweise Risikostufen. Ein Set einsatzfertiger Vorlagen (unter anderem Answer Cards, Priorisierungsmatrix und Monitoring-Dashboard) macht das Framework direkt anwendbar.

Empirisch abgestützt wurde das Framework durch Experteninterviews mit Fach- und Führungspersonen aus neun Schweizer Banken und Versicherungen. Eine erste, breit angelegte Interviewrunde floss in die Entwicklung des Frameworks ein; in einer zweiten Runde wurde das fertige Framework von denselben Expertinnen und Experten kritisch geprüft und weiterentwickelt. Die Grundlogik des Ansatzes wurde dabei durchgehend bestätigt: Der Handlungsdruck ist real, das Modell wird auch in regulierten Grossorganisationen als anwendbar eingestuft, und erste Organisationen setzen bereits Piloten nach vergleichbarer Logik um.

Die Ergebnisse werden zudem am IFZ-Anlass «KI-Sichtbarkeit: Wird Ihre Marke von KI gefunden?» am 3. November 2026 am Campus Zug-Rotkreuz präsentiert.

Das vollständige Framework-Handbuch inklusive Interviewauswertung kann kostenlos bezogen werden: Framework per E-Mail anfordern

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Fakten

Projektart

Forschung

Beteiligte interne Organisationen
  • Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ)
Finanzierung
  • Innosuisse - HSLU als Hauptforschungspartnerin
Sustainable Development Goals der United Nations
Dieses Projekt leistet unter anderem einen Beitrag zur Erreichung der folgenden Sustainable Development Goals der UN (SDG):
  • SDG 1: Keine Armut
    Armut in allen ihren Formen und überall beenden
  • SDG 2: Kein Hunger
    Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern
  • SDG 3: Gesundheit und Wohlergehen
    Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern
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Beteiligte Personen intern

Projektleiter/in
  • Sophie Hundertmark
Projektmitarbeiter/in
  • Nils Hafner
  • Julian Dimitrios Ventouris

Kurzinformation

Departement:

Wirtschaft

Status:

Laufend

Zeitraum:

01.03.2026 - 30.09.2026

Projektleitung

Dr. Sophie Hundertmark

Dozentin

+41 41 757 67 93

E-Mail anzeigen

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