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  1. Design Film Kunst Design Film Kunst
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  4. Ausbildung Ausbildung

Ausbildung Ablauf, Module, Lerninhalte

Die Ausbildung im Gestalterischen Vorkurs vermittelt grundlegende künstlerisch-gestalterische Kompetenzen und kann als einjähriges Vollzeit- oder zweijähriges Teilzeitstudium absolviert werden.

Die Studierenden lernen in der konkreten Auseinandersetzung mit Aufgaben und Projekten nicht nur Techniken und Methoden kennen, sondern auch ihre individuellen Stärken und Neigungen.

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Sie schulen und sensibilisieren ihre Wahrnehmung, reflektieren und diskutieren im intensiven und persönlichen Austausch mit den Dozierenden und Mitstudierenden ihre Arbeiten und entwickeln ein grundlegendes Verständnis für gestalterische Prozesse, Begrifflichkeiten und Qualitäten. Zentraler Teil der Ausbildung sind die Vertiefungs-Module zu den an der Hochschule Luzern – Design Film Kunst angebotenen Studienrichtungen: Animation, Video, Camera Arts, Data Design + Art, Digital Ideation, Graphic Design, Illustration, Kunst & Vermittlung, Objektdesign, Spatial Design, und Textildesign.

Die Ausbildung wird ergänzt mit Theoriekursen, wie Fachtheorie zu den verschiedenen Tätigkeitsfeldern und Studienrichtungen und allgemeinen Fragen zu Kunst, Design und Film. Zum Abschluss des Gestalterischen Vorkurses werden Arbeiten der Studierenden in einer umfangreichen Jahresausstellung präsentiert.

Der Gestalterische Vorkurs dauert ein Jahr als Vollzeit- oder zwei Jahre als Teilzeitstudium.

Kann ich neben dem Studium arbeiten?
Der Aufwand eines Studienjahres beträgt für ein Vollzeitstudium rund 1'600 Stunden (ca. 44 Std/Woche). Diese sind in Kontakt- und Selbststudium unterteilt. Es ist den Studierenden überlassen, ob sie in der verbleibenden Zeit ein Arbeitsverhältnis eingehen möchten. Der Unterricht findet Montag bis Freitag von 8.30–12.00 Uhr und 13.30–17.00 Uhr statt. 
Das Teilzeitmodell ist für Berufstätige oder Wiedereinsteigende zu empfehlen.

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Module

Der Gestalterische Vorkurs ist als aufeinander aufbauendes Modulsystem konzipiert. Ausgehend von den gestalterischen Grundlagen entwickeln die Studierenden ihre Kompetenzen in projektorientierten Arbeitsprozessen kontinuierlich weiter. Sie experimentieren mit Materialien, Medien und Methoden, bearbeiten eigene Fragestellungen und vertiefen ihre künstlerisch-gestalterische Praxis in ersten Projekten.

Theorie und Praxis sind dabei eng miteinander verknüpft und fördern die Reflexion der eigenen Arbeit sowie deren Einordnung in einen kulturellen und gesellschaftlichen Kontext. Über das gesamte Studienjahr entsteht zudem ein persönliches Portfolio, das die individuelle Entwicklung dokumentiert und auf weiterführende Studiengänge vorbereitet.

Jahresübersicht Module

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Basismodul

Gestalterische Grundlagen entdecken: Wahrnehmen, beobachten, experimentieren, Materialien erforschen und erste kreative Prozesse reflektieren.

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Das Basismodul bildet den Einstieg in den Gestalterischen Vorkurs und vermittelt grundlegende gestalterische Medien, Methoden und Arbeitsprozesse. Im Zentrum stehen Wahrnehmung, Beobachtung, Experimentieren, Materialforschung und das Lernen durch praktisches Arbeiten. Sie erwerben erste Kompetenzen im Umgang mit Werkzeugen und Werkstätten. Gestaltung wird als offener Prozess verstanden, in dem Ideen durch Tun, Reflektieren und Weiterentwickeln entstehen.

Das gemeinsame Lernen in der Klasse stärkt den Austausch und schafft die Grundlage für die weitere Zusammenarbeit. Mit der Studienreise und einem Standortgespräch schliesst das Basismodul ab und bereitet auf die Wahl der Projektmodule vor.

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Projektmodul

Verschiedene Gestaltungsfelder kennenlernen: prozesshaft arbeiten, eigene Fragestellungen entwickeln und spielerisch mit verschiedenen Materialien und Methoden experimentieren.

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Das Projektmodul baut auf den Grundlagen des Basismoduls auf und bietet Raum, diese in ersten gestalterischen und künstlerischen Projekten anzuwenden und weiterzuentwickeln. Im projektbasierten Lernen bearbeiten die Studierenden selbstgewählte Fragestellungen und durchlaufen iterative Prozesse des Entwerfens, Experimentierens, Reflektierens und Überarbeitens. Der Fokus liegt dabei weniger auf dem Endprodukt als auf dem Arbeits- und Entstehungsprozess.

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Vertiefungsmodul

Individuelle Schwerpunkte setzen: Ein eigenes Projekt über einen längeren Zeitraum vertiefen und die Arbeiten im Portfolio für die Aufnahme weiterführender Studiengänge aufbereiten.

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Das Vertiefungsmodul bildet die zentrale Phase des Gestalterischen Vorkurses und ermöglicht ein intensives, selbstständiges Arbeiten über einen längeren Zeitraum. Die Studierenden vertiefen ihre gestalterische und künstlerische Praxis, entwickeln eigenständige Projekte und erkennen erste Ansätze ihrer individuellen gestalterische Sprache. Dabei übernehmen sie zunehmend Verantwortung für ihre Arbeits- und Entscheidungsprozesse.

Die Arbeit erfolgt innerhalb eines selbstgewählten Clusters und verbindet praktische, theoretische und kontextuelle Auseinandersetzungen. Mentorate, Werkgespräche und Kolloquien begleiten den Prozess und unterstützen die kontinuierliche Reflexion und Weiterentwicklung der Projekte. Die Werkstätten bleiben dabei zentrale Orte für experimentelles und materialbezogenes Arbeiten.

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Theoriemodul

Praxis und Theorie iterativ verbinden: Gestaltung in kulturelle, gesellschaftliche und mediale Zusammenhänge einordnen.

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Das Theoriemodul begleitet den gesamten Gestalterischen Vorkurs und ist eng mit den praktischen Modulen verknüpft. Es vermittelt zentrale theoretische Grundlagen und unterstützt die Studierenden dabei, ihre gestalterische und künstlerische Praxis zu analysieren, zu reflektieren und in kulturelle, gesellschaftliche und mediale Zusammenhänge einzuordnen. Theorie wird dabei nicht als losgelöstes Wissen verstanden, sondern als Begleitung des gestalterischen Prozesses.

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Portfoliomodul

Arbeiten dokumentieren und präsentieren: Portfolio aufbauen, Projekte verdichten und den eigenen gestalterischen Weg sichtbar machen.

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Das Portfoliomodul begleitet den Gestalterischen Vorkurs über das gesamte Studienjahr und unterstützt die Studierenden dabei, ihre gestalterische und künstlerische Haltung zu entwickeln und ihre Arbeiten zu dokumentieren, zu reflektieren und zu präsentieren. Im Zentrum stehen die Entwicklung einer eigenen gestalterischen Sprache, die Auswahl und Verdichtung von Projekten sowie die visuelle und sprachliche Vermittlung der eigenen Arbeit.

Schrittweise entsteht ein persönliches Portfolio in analogen oder digitalen Formaten. Workshops, Standortgespräche und Mentorate begleiten diesen Prozess und fördern Präsentationskompetenz, fachliche Kommunikation und einen überzeugenden Auftritt als Vorbereitung auf Bewerbungen und weiterführende Studiengänge.

Gestalterischer Vorkurs

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