In meiner gestalterischen Bachelor-Arbeit untersuche ich, ob eine Handtasche vollständig lokal gestaltet und produziert werden kann. Sämtliche Materialien stammen aus der Region zwischen Langenthal und Luzern entlang meines täglichen Pendelwegs. Als Selbstexperiment macht das Projekt sichtbar, was hinter einem Produkt steckt: Tiere, Menschen, Zeit, Handwerk und Ressourcen. An der scheinbar simplen Handtasche hinterfrage ich globale Produktionsketten und lenke den Blick auf oft unsichtbare Arbeit. Die Tasche besteht hauptsächlich aus Schafwolle, die gewaschen, gefilzt, gekardet, gesponnen und verzwirnt wurde.
Das Projekt orientiert sich am SDG 12.2, indem es lokale Wertschöpfung, transparente Prozesse und einen bewussten Umgang mit Ressourcen thematisiert.