Im Zentrum dieser Arbeit steht die Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit. Als Ausgangsmaterial dienen pflanzliche Abfälle aus der Floristikbranche und florale Reste von Trauerfeiern. In einer Reihe von Materialexperimenten wurde daraus eine biologisch abbaubare Urne entwickelt. Das Projekt bricht das gesellschaftliche Tabu rund um den Tod auf. Indem die ursprüngliche Funktion der Blumen transformiert wird, erhalten sie eine neue Aufgabe. So schliesst sich ein Kreis. Aus dem Vergänglichen entsteht ein würdevolles Objekt des Gedenkens und des Abschieds.