Touristen suchen ihre Informationen je länger, je mehr über KI-Chats wie ChatGPT, Gemini oder Claude. Folge davon ist, dass Tourismusdestinationen auf ihren Websites sinkende Besucherzahlen feststellen, ohne dass jedoch tatsächlich weniger Touristen in ihre Region kommen würden. Es ist daher essenziell, dass KI-Chats die Informationen der touristischen Websites korrekt aufrufen, was eine gewisse Datenstruktur der Informationen auf den touristischen Websites voraussetzen kann.
Das Projekt setzt sich genau mit diesen Fragestellungen auseinander: was braucht es, um «AI ready» zu sein? Wie müssen Daten auf den touristischen Websites aufbereitet sein, damit Touristen diese Informationen in KI-Chats finden? Rufen KI-Systeme vermehrt die Websites von Tourismusdestinationen auf, wenn die Inhalte auf den touristischen Websites verbessert werden?
Im Rahmen von «SwissAIRTD» (Swiss Artificial Intelligent Ready Tourism Data) wird ein Datenökosystem für den Schweizer Tourismus mit (Praxis-)Partnern erstellt, welches die Large Language Models (LLMs) miteinbezieht. Der Prototyp hat zum Ziel, Systeme zu verbinden, Daten interoperabel und wiederverwendbar zu gestalten. Die Resultate der eigens entwickelten Wirkungsmessung weisen darauf hin, dass LLMs signifikant mehr auf die touristischen Websites zugreifen, wenn diese mit zusätzlichen Daten zu Details angereichert werden. Tourismusorganisationen sind neutral, deren Websites oft reichhaltig an Inhalten und verlässlich. Das Projekt wird von der Bundeskanzlei der Schweiz unterstützt.