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  4. 10 Jahre Women's Business Conference
10. November 2015

10 Jahre Women's Business Conference

Rund 360 Personen trafen sich am Dienstag, 10. November 2015, an der 10th Women's Business Conference, um über das Thema «Sichtbarkeit» zu diskutieren. Anlässlich des Jubiläums erhielten zehn Frauen einen Women’s Business Award – ihre Leistungen wurden dabei im Zusammenhang mit je einem von zehn Megatrends gewürdigt. Ehrengast der Konferenz war Bundesrätin Doris Leuthard.

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Die diesjährige Women's Business Conference der Hochschule Luzern im Hotel Park Hyatt in Zürich stand im Zeichen des Leitthemas «Sichtbarkeit». Eröffnet wurde sie mit einer Keynote von Bundesrätin Doris Leuthard. Es folgten Gesprächsrunden und Referate mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Verwaltung. Diskutiert wurde über mediale Sichtbarkeit zwischen Wirklichkeit und Wirtschaftlichkeit, über institutionelle Sichtbarkeit im Sinne von «Tue Gutes und sprich darüber», über persönliche Sichtbarkeit und Self Branding sowie gelebte Sichtbarkeit und Berühmtheit. Durch die Konferenz führte Susanne Wille.  

Einen Höhepunkt bildete erneut die Übergabe des Women's Business Award. Zur Feier des Jubiläums erhielten heuer zehn Frauen einen Award (Motivationspreis wie auch Companion Award entfielen). «Wir haben spannende Frauen gesucht, von denen wir denken, dass sie stellvertretend für viele etwas Andersartiges, Aussergewöhnliches zu einem der zehn Megatrends geleistet haben. Diese Leistungen sowie die Personen dahinter möchten wir sichtbar machen», erklärt Tagungs- und Projektleiterin Sita Mazumder von der Hochschule Luzern – Wirtschaft.  

Zehn Megatrends – zehn Preisträgerinnen 

Insgesamt elf Megatrends hat das 1998 in Deutschland gegründete Zukunftsinstitut bestimmt. Sie markieren Veränderungen, die jeden Menschen sowie alle Ebenen der Gesellschaft grundlegend und langfristig betreffen, sie sind «Tiefenströmungen des Wandels» (www.zukunftsinstitut.de). Die Jury des Women's Business Awards hat zu zehn von diesen elf Megatrends (der Megatrend «Female Shift» wird durch die Konferenz an sich gewürdigt) folgende Persönlichkeiten ausgewählt und mit einem Award geehrt: 

Megatrend Globalisierung: Saadia Zahidi ist Head of Employment and Gender Initiatives und Mitglied des Executive Committee beim World Economic Forum. Sie ist u. a. Mitherausgeberin des «Global Gender Gap Report», einem Standardwerk in der globalen Erforschung der Ungleichheit von Mann und Frau. 

Megatrend Konnektivität: Emma Page ist Regional Director bei Pyramid Analytics, davor war sie Director von Worldwide Sales bei Evernote. Pyramid Analytics bietet mit der BI Office Suite eine webbasierte Plattform, die es kleinen, mittleren und globalen Unternehmen gestattet, ihre Daten zu vernetzen, zu analysieren und zu präsentieren.  

Megatrend Neues Lernen: Ricarda T .D. Reimer leitet die Fachstelle Digitales Lehren und Lernen an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Sie ist für die Weiterbildung von rund 680 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pädagogischen Hochschule zuständig und erforscht innovative Lehr- und Lernwerkzeuge. 

Megatrend Urbanisierung: Gudrun Ongania ist Gründerin und CEO von «VEG and the City». Das Unternehmen setzt sich für die Begrünung von Wohnungen und Arbeitsplätzen in der Schweiz ein und bietet ein breites Sortiment an innovativen und stilvollen urban-gardening-Produkten. 

Megatrend Neo-Ökologie: Judith Ellens lancierte 2008 das Projekt «eaternity». Der Verein sensibilisiert für die Zusammenhänge von Ernährung und Klimawandel und zeigt Firmen wie auch Privatpersonen Lösungen auf, wie Essgewohnheiten klimafreundlich gestaltet werden können. 

Megatrend Individualisierung: Oxana Ochsner, geboren in Moskau, ist diplomierte Philologin-Romanistin und Bankwirtschafterin. Nach Auswanderung in die Schweiz, Familiengründung und Auszeit, absolvierte sie das «Women back to Business»-Programm der Uni St. Gallen und stieg erfolgreich wieder in die Arbeitswelt ein. Sie arbeitet heute bei der Raiffeisen Schweiz.  

Megatrend New Work: Sunnie J. Groeneveld ist Gründerin und Geschäftsführerin des Beratungsunternehmens Inspire 925. Sie publiziert regelmässig zu den Themen Mitarbeiter-Engagement, Innovation und Zufriedenheit am Arbeitsplatz und ist Autorin des Buchs «Inspired at Work» (2014).  

Megatrend Mobilität: Viviana Buchmann hat als Geschäftsführerin die Luzerner Genossenschaft «Mobility» in den letzten zehn Jahren zu einem erfolgreichen und führenden Unternehmen der Carsharing-Branche weiterentwickelt. Zudem lancierte sie erfolgreich das standortunabhängige Angebot «Catch a Car». 

Megatrend Gesundheit: Melanie Aregger ist CEO von InSphero Diagnostics, einem Spin-off des Biotechnologie-Unternehmens InSphero. Es bietet einen «all in one»-Test an, mit dem überprüft werden kann, auf welche Medikamente Krebspatienten/-innen am besten ansprechen. 

Megatrend Silver Society: Carolyn Kerchof hat im Rahmen ihrer Master-Arbeit an der Zürcher Hochschule der Künste das «Senior Media Collective» gegründet. Es umfasst Grafik-Designer/-innen sowie Bewohner/-innen von Zürcher Alterszentren, die gemeinsam die Zeitung «Zeitgeist» herausgeben. Das Projekt soll den Beteiligten ermöglichen, ihre Biografien zu reflektieren, und gleichzeitig eine Brücke zwischen den Generationen bauen.

Kategorie: Medienmitteilung, News
Hochschule Luzern, Medienstelle, Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ), Wirtschaft
Themen: Diversity

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Downloads und Link

  • Medienmitteilung zur Women's Business Conference vom 10. November 2015

    (34.1 KB) .PDF 

  • Women’s Business-Projektleiterin Prof. Dr. Sita Mazumder (rechts) und Dr. Doris Aebi, Partnerin bei aebi+kuehni ag, (links) mit Judith Ellens, einer der zehn Preisträgerinnen der diesjährigen Women’s Business Awards. (Bildnachweis: Hochschule Luzern)

    (1.5 MB) .JPG 

  • Bundesrätin Doris Leuthard war Gastrednerin auf der 10th Women's Business Conference. (Bildnachweis: Hochschule Luzern)

    (2.8 MB) .JPG 

  • Blick ins Plenum der 10th Women's Business Conference. (Bildnachweis: Hochschule Luzern)

    (3.1 MB) .JPG 

Women's Business

Um gleiche Chancen der beiden Geschlechter zu fördern, hat das Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern – Wirtschaft 2006 das Projekt Women's Business ins Leben gerufen. Women's Business bietet eine neutrale Plattform für Aus- und Weiterbildung sowie Networking. Sämtliche Aktivitäten werden dabei durch Forschung flankiert.

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