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  3. Die Evoluation von Desinformation Die Evoluation von Desinformation

Die Evoluation von Desinformation

Technologische Entwicklungen verstärken Desinformation und fördern neue Formen zu Tage. Ziel ist diese neuen Formen zu explorieren und definieren.

Kurzinformation

Departement:

Wirtschaft

Status:

Laufend

Zeitraum:

04.05.2026 - 31.12.2026

In der Übersicht

Seit Jahrzenten ist Desinformation ein Problem. Technologische Fortschritte begünstigen deren Verbreitung und akzentuieren das Problem. Gemäss dem World Economic Forum ist Desinformation eines der drei grössten globalen Risiken (2025). Trotz Bemühungen aus der Wirtschaft, Wissenschaft, von staatlichen Organisationen und NGOs bleibt Desinformation ein hartnäckiges Problem, das nicht nur einzelne Meinungen manipuliert, sondern demokratische Systeme unterwandern kann.

Desinformation manifestiert sich vielseitig: von der Überbeanspruchung des Wortes «Fake News» bis hin zu Staatsverweigerern (Binder-Keller, 2023; Verband der zürcherischen Betreibungsbeamten, 2025).

Bestehende Initiativen und Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf faktische Fehlinformationen wie z.B. der Fact Check Explorer der Google News Initiative, PolitiFact der Mississippi State University wie auch diverse Initiativen des European Digital Media Observatory (EDMO).

Neuen Formen von Desinformation wird wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Mit generativer KI werden Inhalte mit Desinformation schnell erstellt, verändert und verbreitet. GenKI beschleunigt daher die Evolution von Desinformation.

Ein mit Desinformation überlappendes Konstrukt ist Polarisierung. Mit polarisierenden Inhalten und Desinformation können die gleichen Ziele erreicht werden. Emotional aufgeladene Inhalte und Extrempositionen generieren Aufmerksamkeit. Werden solche Inhalte verbreitet, wird auch Reichweite generiert. Aufmerksamkeit und Reichweite lassen sich in den sozialen Netzwerken monetarisieren. Auch können Meinungen zum eigenen Vorteil beeinflusst werden. Diese Einflussnahme wird von unterschiedlichen Akteuren genutzt.

Dieses Projekt verfolgt daher drei Ziele:

  • Multiperspektivische Definition und Validierung von neuen Desinformationsformen
  • Auslegeordnung und Einordnung zur Funktionsweise von bestehenden Desinformationslösungen
  • Entwickeln und Validieren eines Evaluationsframeworks, um die Qualität von bestehenden Desinformationslösungen zu bewerten
  • Evaluation des Anwendungspotentials einer Polarisierungsdetektion für Desinformation
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Fakten

Projektart

Forschung

Beteiligte interne Organisationen
  • CC Kommunikationsmanagement (IKM CM)
Finanzierung
  • IDN - Carte Blanche Interdisziplinarität
Sustainable Development Goals der United Nations
Dieses Projekt leistet unter anderem einen Beitrag zur Erreichung der folgenden Sustainable Development Goals der UN (SDG):
  • SDG 4: Hochwertige Bildung
    Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern
  • SDG 5: Geschlechtergleichheit
    Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen
  • SDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
    Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern
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Beteiligte Personen intern

Projektleiter/in
  • Simone Griesser
Co-Projektleitung
  • Sita Mazumder

Kurzinformation

Departement:

Wirtschaft

Status:

Laufend

Zeitraum:

04.05.2026 - 31.12.2026

Projektleitung

Dr. Simone Griesser

Dozentin

+41 41 228 99 90

E-Mail anzeigen

Co-Projektleitung

Prof. Dr. Sita Mazumder

Head Digital Business Lab

+41 41 757 68 81

E-Mail anzeigen

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