In der Übersicht
Viele Organisationen stehen Datenräumen noch zurückhaltend gegenüber, da praktische Erfahrungen fehlen und zentrale Fragen zur technischen Anbindung, Datenbereitstellung und Governanz ungeklärt sind. Der Sandbox Data Space adressiert diese Hürde, indem er eine offene und praxisorientierte Umgebung zum Experimentieren mit Datenräumen bereitstellt.
Aufbauend auf den Vorarbeiten der HSLU im Projekt SINA sowie den Entwicklungen des europäischen Projekts WILSON entsteht ein Datenraum, in dem Teilnehmende den Betrieb und die Nutzung eines Datenraums realitätsnah erproben können.
Der Sandbox Data Space kombiniert technische und organisatorische Komponenten: Ein minimales, vertrauenswürdiges Regelwerk bildet die Governanzbasis, während moderne Open-Source-Konnektoren mit Unterstützung des Data Space Protocols (DSP) die Anbindung eigener Datenquellen ermöglichen. Ergänzt wird die Infrastruktur durch Identity Hub-, Catalog- und Logging-Komponenten.
Neben Daten der Projektpartner werden auch Open-Data-Quellen integriert. Teilnehmende können eigene Daten einbringen und anderen zur Verfügung stellen. Damit dient der Sandbox Data Space nicht nur als Entwicklungs- und Testumgebung, sondern auch als Demonstrator für die konkrete Funktionsweise von Datenräumen im Energie- und Gebäudesektor – mit einer Perspektive über die Schweiz hinaus.