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DO 24. Oktober bis
FR 25. Oktober 2024

  1. Agenda Agenda
  2. IRUAS Tagung "Student Wellbeing and Mental Health": Programm und Anmeldung IRUAS Tagung "Student Wellbeing and Mental Health": Programm und Anmeldung
  1. Agenda
  2. IRUAS Tagung "Student Wellbeing and Mental Health": Programm und Anmeldung

IRUAS Tagung "Student Wellbeing and Mental Health": Programm und Anmeldung

Nebenstehend finden Sie das Programm der diesjährigen Tagung sowie den Anmeldelink. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihre Prioritätenreihenfolge der Workshops an. Sie können an einem Workshop teilnehmen.  

DO 24. Oktober bis
FR 25. Oktober 2024

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Veranstaltungsort

Hochschule Luzern - Soziale Arbeit

Inseliquai 12B
6005 Luzern
Schweiz

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Logo IRUAS 2024

Anmeldeschluss ist der 31. August 2024.  Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmendenzahl begrenzt ist. 

Teilnahmegebühr CHF 195.-

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Details zum Programm

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Keynote Speech: «Mentale Gesundheit für Studierende, Dozierende und zukünftige Führungskräfte - Welche Fähigkeiten sind notwendig?», Diego Hangartner (Pharm.D. / PCC)

Sprache: Englisch

Wir leben und arbeiten in einem Umfeld, das seit Jahren spürbar stressiger und anspruchsvoller wird – die Menschen sind abgelenkter, gute Beziehungen sind schwieriger aufrecht zu erhalten, und psychische Herausforderungen wie Einsamkeit werden immer häufiger. Dafür gibt es nicht nur anekdotische Evidenz, diese Beobachtungen sind von der WHO und vom BAG statistisch bestätigt. Wo liegt das Grundproblem? Was können wir dagegen unternehmen? Oder sind wir dieser laufenden Entwicklung als Spezies einfach hilflos ausgeliefert?

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In seiner Präsentation beleuchtet Diego Hangartner diese Fragen aus verschiedenen Perspektiven: neurowissenschaftliche Erkenntnisse werden kombiniert mit Einsichten und Tools aus der klinischen Wissenschaft, aus Performance Science und Management, um auf diese schwerwiegenden und schädlichen Tendenzen zu antworten. In den vergangenen zehn Jahren hat die Wissenschaft vielfach belegt, dass Wohlergehen, Resilienz, gute Beziehungen und eine gesunde Psyche eher Fähigkeiten sind als fixe Charaktereigenschaften. Deshalb kann man sie mit den richtigen Methoden auch entwickeln.

Ausgehend von dieser Erkenntnis gibt Hangartner Einblick in bewährte Praktiken zur Unterstützung von Einzelpersonen und Gemeinschaften bei der Verbesserung ihres Wohlergehens, ihrer Resilienz, ihrer Beziehungen und Leistungsfähigkeit. Dies für Studierende, Lehrpersonen und für zukünftige Führungspersonen.

Über Diego Hangartner: Seit über vierzig Jahren widmet sich Diego Hangartner äusserlich der wissenschaftlichen Forschung und innerlich der meditativen Erkundung des Geistes und des Bewusstseins. Er begann seine Karriere als Pharmakologe mit Spezialisierung in Psychopharmakologie und Sucht und war schon immer daran interessiert, was einen gesunden Geist ausmacht und wie er gefördert werden kann. Er lebte 13 Jahre in Indien, wo er bei Yogis und Meistern des Mind Trainings studierte. Über zwanzig Jahre lang kuratierte er Dialoge zwischen Wissenschaft und Buddhismus («mind and life dialogues») mit dem Dalai Lama. Daraus resultierten tausende von Forschungspapieren.

Heute arbeitet Hangartner an der Schnittstelle von Neurowissenschaft, Coaching, Mind Training und Meditationspraxis. Damit hilft er Teams, mit Verwirrung und mangelnder Klarheit umzugehen und ihr Potenzial und ihre Lebenskraft neu zu entfachen.

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Podiumsdiskussion: «Herausforderungen für internationale Studierende: Inklusion und Integration»

Sprache: Englisch

Jillaine Farrar (Leiterin Austauschprogramm HSLU-W), Dominik Fasnacht (Vorstandsmitglied Luna Nightline), Laura Jurkovich (internationale Studentin HSLU-W), Sylvan McGowan (internationale Studentin HSLU-DFK), Sofia Mella (internationale Studentin HSLU-W), Giuliana Breu (Moderatorin)

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Welche Herausforderungen erleben internationale Studierende während ihrem Studium in der Schweiz? Welche Ängste begleiten sie im Alltag und welche Unterstützung würden sie sich von den Universitäten und ihren Kommiliton:innen wünschen? Gemeinsam mit internationalen Studierenden der HSLU klären wir diese Fragen und geben Einblick in ihren Studienalltag fernab von der eigenen Heimat.

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Keynote Speech: «Die Gesundheit der internationalen Studierenden an den Schweizer Hochschulen: Wie geht es ihnen?», Yassin Boughaba (Bundesamt für Statistik)

Sprache: Englisch

14% der Bachelor- und Master-Studierenden an Schweizer Hochschulen sind internationale Studierende (im Ausland geboren, mit ausländischem Hochschulzulassungsausweis). Diese Studierenden, die mehrheitlich wegen ihres Studiums in die Schweiz gekommen sind, befinden sich in einer besonderen Situation: Sie studieren weit weg von ihrem Zuhause und der direkten familiären Unterstützung. Daraus ergeben sich zum Teil Schwierigkeiten im Lebensbereich «Wohnen», bei der Studienfinanzierung, beim sozialen Leben, usw. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, inwiefern sich diese besondere Situation auf die Gesundheit der internationalen Studierenden auswirkt. Und, wie hängt die Gesundheit dieser Studierenden mit Schwierigkeiten im Studium zusammen?

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Anhand der Daten der Erhebung 2020 zur sozialen und wirtschaftlichen Lage der Studierenden (SSEE) gibt Yassin Boughaba Auskunft über diese Subpopulation der Studierenden in der Schweiz. Die internationalen Studierenden werden beschrieben und ihre Gesundheit sowie Schwierigkeiten im Studium analysiert. Mit verschiedenen Indikatoren (selbst-wahrgenommener Gesundheitszustand, dauerhafte Gesundheitsprobleme, Depression, usw.) wird diese Gruppe mit den Studierenden ohne Migrationshintergrund verglichen. Insgesamt beleuchtet die Präsentation, inwiefern die internationalen Studierenden mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind und welche Auswege Ihnen zur Verfügung stehen.

Über das Team SSEE des Bundesamtes für Statistik: Das Team SSEE des Bundesamtes für Statistik setzt sich zusammen aus Véronique Meffre (Bereichsleiterin), Philipp Fischer (Projektleiter) und Yassin Boughaba (wissenschaftlicher Mitarbeiter) und arbeitet zusammen an der nationalen Erhebung zur sozialen und wirtschaftlichen Lage der Studierenden (SSEE). Die Erhebung deckt viele Aspekte des Lebens der BA- und MA-Studierenden (Wohnen, Studienbedingungen, Erwerbstätigkeit, Mobilität, etc.) ab und wird alle vier Jahre durchgeführt. Zudem ist das Team SSEE am internationalen Projekt EUROSTUDENT beteiligt.

Input: «State-of-the-Art bezüglich Student Wellbeing und Mental Health», Gordon Millar (Co-Head des Majors, MSc Business Administration, HSLU), Barbara Stettler (Mitarbeiterin Fachstelle Internationales, HSLU)

Sprache: Englisch 

Diese Präsentation gibt einen kurzen Überblick über internationale (d.h. nicht-schweizerische) Forschungsarbeiten und Konferenzdiskussionen zu den Themen Wohlbefinden und psychische Gesundheit von Studierenden seit der Pandemie. Ausserdem werden Vorschläge für Massnahmen in einer Zeit begrenzter, wenn nicht sogar schrumpfender Ressourcen in der Hochschulbildung erläutert. Der Input soll als Grundlage für die Workshops und Sitzungen, die im weiteren Verlaufe des Tages stattfinden, dienen.

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Workshop 1: «Umgang mit psychischen Problemen bei internationalen Studierenden»

Sprache: Englisch 

Anne-Marie Jäger-Stevenson (Head of International Office), Nicole Massüger-McLauchlan (International Student Advisor), FH Graubünden

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Während sie sich an neue Kulturen, Sprachen und akademische Umgebungen gewöhnen, sind internationale Studierende mit einzigartigen psychischen Belastungen konfrontiert. Dieser Workshop für Mitarbeitende in International Offices vermittelt das Wissen und die Werkzeuge, um die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden internationaler Studierender zu fördern. Durch Inputs und interaktive Diskussionen verbessern die Teilnehmenden ihre Fähigkeit, Studierende in schwierigen Situation effektiv zu unterstützen. 

Ziele des Workshops:

  • Sie lernen die häufigsten psychischen Belastungen kennen, welchen internationale Studierende ausgesetzt sind, darunter die Schwierigkeit, sich kulturell einzufügen, Heimweh, Leistungsdruck und soziale Isolation.
  • Sie diskutieren die zentrale Rolle von Mitarbeitenden des International Office beim Schaffen eines unterstützenden Umfeldes für internationale Studierende.
  • Sie teilen ihre «best practice» Beispiele und lernen von anderen Teilnehmer:innen,  wie man die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden internationaler Studierender fördern kann.
  • Sie entdecken wichtige Ressourcen und Werkzeuge für Mitarbeitende von International Offices für die alltäglichen Interaktionen mit internationalen Studierenden.
    Gemeinsam erarbeiten Sie Empfehlungen für Institutionen, um internationale Studierende bestmöglich zu unterstützen. 

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Workshop 2: «Ressourcenorientierter Umgang mit psychisch belas­teten Studierenden»

Sprache: Deutsch

Sibylle Matter (Psychologische Beratungsstelle Campus Luzern)

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Im Umgang mit psychisch belasteten und erkrankten Studierenden sehen sich Hochschulpersonal, betreuende Mitarbeitende oder Dozierende mit Herausforderungen und Unsicherheiten konfrontiert. In diesem Workshop werden diese Herausforderungen adressiert. Es werden Informationen zum Thema psychisches Gesundheitswissen, ressourcenorientierte Beziehungsgestaltung und Gesprächsführung mit psychisch belasteten Studierenden vermittelt. Ein ressourcenorientierter Umgang umfasst auch ein achtsamer Umgang mit eigenen Ressourcen. Tipps zum Thema Abgrenzung und Selbstfürsorge werden vermittelt.

Bemerkung: maximal 15 Teilnehmende

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Workshop 3: «Interkulturelle Sensibilität im Arbeitsalltag mit Positiver Psychologie fördern»

Sprache: Deutsch

Claudia Buschor Schaub (Dozierende Positive Psychologie), Manuel Birrer (Student BSc Business Psychology), Hochschule Luzern - Wirtschaft

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Interkulturelle Sensibilität spielt an global ausgerichteten Hochschulen eine entscheidende Rolle. Studierende, die ein Auslandssemester absolvieren, sind zahlreichen neuen Eindrücken ausgesetzt. Daher stellt sich die Frage: Wie können diese Studierenden durch Hochschulpersonal, betreuende Mitarbeitende oder Dozierende unterstützt werden? Das Ziel dieses Workshops ist es, durch den Einsatz von Videobeispielen und den Austausch von Erfahrungen positive Verhaltensweisen zu identifizieren und reflektieren, die das Wohlbefinden und die psychische Stabilität von Austauschstudierenden fördern.

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Workshop 4: «Stärkung der psychischen Gesundheit von Hochschulstudierenden»

Sprache: Englisch

Annie Oulevey Bachmann (PhD, Full professor UAS, Head of the LAB Prevention and Community Health Promotion), Myriam Guzman Villegas-Frei (MScI, Lecturer), HES-SO Haute Ecole Spécialisée de Suisse Occidental

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In einer Longitudinalstudie mit salutogenem Ansatz wurden die Ressourcen untersucht, von denen in der Literatur berichtet wird, dass sie den Studierenden helfen können, trotz ihrem Ausgesetztsein gegenüber Risikofaktoren während des Studiums eine gute psychische Gesundheit zu bewahren.

Nach einer kurzen Einführung und der Präsentation der Studienresultate werden die Teilnehmenden eingeladen, im Rahmen eines World Cafés von ihrer persönlichen Praxis bei der Arbeit zu berichten und ihre Ideen mit der Gruppe zu teilen, wie die psychische Gesundheit von Studierenden gestärkt werden kann. Es werden verschiedene Themen angesprochen, um den Austausch und die Verbreitung von Wissen und Erfahrung zu stimulieren. Die Teilnehmenden erhalten später eine Zusammenfassung des Workshops.

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Workshop 5: «Zugehörigkeit zu einer Hochschule»

Sprache: Englisch

Maikel Boelema (Student Support Center), Sven Nijhuis (Study Skills Officer), Saxion University of Applied Sciences, Holland

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In diesem Workshop wird von Seiten Saxion UAS erläutert, wie dort mit studentischem Wohlbefinden umgegangen wird und wie sie die Studierenden fördern. Sie werden mehr darüber erfahren, wer Saxion ist, wie die dortige Onboarding-Praxis für internationale Studierende aussieht und wie das Wohlergehen von Studierenden in die Organisation integriert wurde.

Inhalt:

  • Vorstellen von Saxion
  • Onboarding bei Saxion
  • Studentisches Wohlbefinden verstehen

Interaktiver Teil:

  • Post-It Session (anschliessend an den «Onboarding»-Teil des Workshops)
    a. Was unternehmen Sie im Zusammenhang mit dem Onboarding internationaler Studierender?
    b. Was läuft dabei gut, was lässt sich verbessern und was sollte zusätzlich gemacht werden?
  • Mentimeter Quiz über studentisches Wohlbefinden
    a. Verschiedene Fragen und Aussagen zum Wohlergehen von Studierenden
  • Zeit für Fragen/Diskussionen

Anmeldung (Gebühr CHF 195.-)

  • Anmeldung nicht möglich
  • Programm IRUAS Tagung 

Fragen? Bitte melden Sie sich unter:

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Veranstaltungsort

Hochschule Luzern - Soziale Arbeit

Inseliquai 12B
6005 Luzern
Schweiz

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Manuel Birrer

Mitarbeiter Fachstelle Internationales

+41 41 228 24 48

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Barbara Stettler

Mitarbeiterin Fachstelle Internationales

+41 41 228 42 03

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