Vernissage: 15. Oktober, ab 18 Uhr
Ausstellung: 16.–29. Oktober, jeweils von Mo–Fr, 12–16 Uhr (20.10. geschlossen)
Neun Positionen eröffnen eine vielschichtige Perspektive auf research through Design, Film und Kunst – vom Forschungsprozess bis zur Dokumentation und Dissemination. Die verschiedenen Ausstellungsformate – ob künstlerisches Werk, Forschungscollage, Experiment, audiovisueller Essay oder Publikation – eröffnen einen multisensorischen Erfahrungsraum, nicht nur um einzelnen Fragestellungen und Methoden zu begegnen. Die Variation der Formate bringt ebenso den innovativen und experimentellen Umgang mit Wissensproduktionen zum Ausdruck. Wo kommen wir hin, wenn wir über hegemoniale Wissensproduktionen hinaus denken? Knowledge beyond ist in diesem Sinne eine Einladung, im Dialog mit den präsentierten Arbeiten den eigenen (Wissens-)Horizont neu auszuloten.
Teil der Vernissage ist die Performance Becoming Cyborg von Linda Luv:
Becoming Cyborg ist eine performative Lesung mit Texten aus Linda Luvs künstlerischer Promotion. Im Zentrum steht die Transformation von der überforderten Mutter zur Cyborg – einem Subjekt, das Mutter, queere Frau und Künstlerin zugleich ist und Fürsorge feministisch neu deutet: Fürsorge verstanden als lebenslange, widerständige Performance.
Dauer: ca. 25 min
Performer:innen: Julia Meade, Linda Luv, Regina Simon
Kuratiert von:
Linda Luv
Mit Arbeiten von:
Antonia Röllin
Fernando Obieta
Isabelle Dechamps
Lea Schmidt
Linda Luv
Marco de Mutiis
Oswald Iten
Rashmi Sathe
Tina Tomovic