Overview
Arbeitsgebiete in kleineren und mittleren Schweizer Gemeinden sind aufgrund ihrer Lage und Grösse oftmals prägende Elemente der Orts- und Landschaftsbilder. Nur selten wurde dabei ein besonderes Augenmerk auf architektonische, ortsbauliche und räumliche Qualitäten gelegt. Nun sind die Gebiete aufgrund des Strukturwandels der Arbeitswelt einer zunehmenden Transformation ausgesetzt und aufgrund des Credos einer Siedlungsentwicklung nach innen stellt sich die Frage, wie man die Areale sinnvoll weiterentwickelt. Anhand des konkreten Falls eines Arbeitsgebiets in der Gemeinde Meggen wird unter Einbezug verschiedener Anspruchsgruppen geprüft, wie solche Transformationsprozesse zu gestalten sind und welche ökonomischen, funktionalen und baukulturellen Kriterien nachhaltige und qualitätsvolle Lösungen unterstützen.