Overview
Seit 1904 lebt im Frauenkloster St. Anna Gerlisberg hoch über der Stadt Luzern eine Gemeinschaft von Kapuzinerinnen. Aufgrund der rückläufigen Zahl an Ordensschwestern wird das Kloster mittelfristig einer neuen Nutzung zugeführt werden müssen.
Der Stiftungsrat des Klosters hat dazu drei grundlegende Prämissen ausgearbeitet, welche die Franziskanische Spiritualität, die Öffnung von Teilen des Klosterareals für eine öffentliche Nutzung, sowie wirtschaftliche Nachhaltigkeit und Innovation langfristig gewährleisten sollen.
Die Hochschule Luzern (HSLU) begleitet diesen anspruchsvollen Transformationsprozess und beteiligt sich mit den drei Departementen Wirtschaft, Design Film und Kunst sowie Technik und Architektur an der Ausarbeitung und Evaluation von neuen Nutzungsformen. Die HSLU koordiniert die fünf Arbeitsgruppen (1) Übergeordnete Planung und Abstimmung mit Behörden, Projektmanagement, (2) Innovative Wohn- / Nutzungsformen und Transformation bestehendes Raumangebot, (3) Nutzungsmöglichkeiten der Aussenräume und naturnahen Freiflächen, (4) Nachbarschaft und lokale Partizipation sowie (5) Öffentlichkeit überregional.
So sollen die Arbeitsgruppen die Umsetzung des potenziellen Nachfolgekonzept unterstützten und die verschiedenen Transformationsschritte mit den Behörden von Stadt und Kanton Luzern abgestimmt werden.