Der Fachkurs in der Übersicht
Der Online-Lebensmittelhandel (auch als E-Food, bzw. E-Grocery bezeichnet) ist einer der wirtschaftlich anspruchsvollsten Bereiche des E-Commerce: niedrige Margen, hohe logistische Komplexität, frequenzabhängige Ökonomie. Viele Initiativen scheitern nicht am Markt, sondern an einer unvollständigen Kalkulation der eigenen Unit Economics.
Der zweitägige Fachkurs vermittelt, wie sich E-Food-Geschäftsmodelle strukturell unterscheiden, was Kundinnen und Kunden online tatsächlich erwarten und an welchen Stellschrauben profitable Anbieter ansetzen, die weniger erfolgreiche nicht bedienen. Im Zentrum steht die vollständige Durchrechnung eines E-Grocery-Warenkorbs und die Systematik der unterschiedlichen Profitabilitätshebel.
Durchgeführt wird der Kurs von Prof. Dr. Matthias Schu, der im DACH-Raum als einer der führenden E-Food-Experten gilt und Retailer, Hersteller sowie Intralogistik-Anbieter seit Jahren strategisch berät.
Kursinhalt:
- Die strukturelle DNA von E-Food: Warum Online-Lebensmittelhandel nach anderen Regeln funktioniert als klassischer E-Commerce
- Sechs Geschäftsmodelle im Vergleich: Von Online-Supermarkt über Quick Commerce bis D2C-Direktvermarktung, mit Blick auf Stärken, Schwächen und Profitabilitäts-Signatur
- Was der Kunde wirklich will: Shopping Missions, Warenkorb-Muster und warum «Convenience» als Erklärung nicht reicht
- Sortiment, Content, Retail Media: Wer online den Regalplatz besitzt und wie die zweite Gewinnsäule der Branche funktioniert
- Künstliche Intelligenz im Online-Grocery: Fünf Anwendungsfelder entlang der Wertschöpfungskette, zwischen produktivem Einsatz und Hype
- Fulfillment-Architekturen: Store-Pick, Dark Store, Micro- und Central Fulfillment Center im ökonomischen Vergleich
- Die letzte Meile: Route Density als kritische Grösse, Liefermodelle und die wahren Kosten pro Auftrag
- Unit Economics und Path to Profitability: Die vollständige Warenkorb-Rechnung, die fünf Profitabilitätshebel und was die wenigen erfolgreichen Anbieter gemeinsam haben