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Rebekka Steiger (2015)
Die Auseinandersetzung mit Malerei ist für mich Hauptteil meines Studiums und daher grundsätzlich nichts Neues. Das Besondere an diesem Projektmodul war die Atmosphäre am Arbeitsplatz. Sich mit anderen Studenten über gemeinsame Probleme und Erkenntnisse auszutauschen und die unterschiedlichsten Entwicklungen mit zu verfolgen, steigerte die Produktivität und Experimentierfreudigkeit.
Ein knapp nicht gelungenes Bild des letzten Moduls nahm eine Kehrtwende, es entstanden mehrere Gross- und Kleinformatige Bilder auf Leinwand und Papier. In diesem Umfeld und mit Hilfe vieler Gespräche mit Studenten und Dozenten entwickelte sich meine Bildsprache weiter. Die Behandlung von Abstraktion im figürlichen Bild und die Verfremdung bei der Übersetzung von der Fotografie in Malerei waren dabei Thema für mich. Das Arbeiten an mehreren Bildern gleichzeitig, im Wechsel zwischen Monotypie und Malerei, zeichnerischer und flächiger Malerei, gross und klein, ist wichtig für meinen Arbeitsprozess. Es hilft den Fokus auf den Prozess selber, das Entdecken der Malerei zu legen und nicht so sehr auf die einzelnen Bilder.
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