Klinisches Risikomanagement in Schweizer Spitälern
Zusammenfassung der Ergebnisse des 2. nationalen Monitorings 2010 erschienen
Im Sommer 2010 führte das Zentrum für Organisations- und Arbeitswissenschaften der ETH Zürich das 2. nationale Monitoring zum klinischen Risikomanagement (kRM) in Schweizer Spitälern durch. Wie schon beim 1. Monitoring 2007/08 beteiligten sich 43% der Schweizer Spitäler. Die kRM-Verantwortlichen erhielten Ende 2010 eine spitalspezifische Auswertung für alle Fragen des Monitorings. Diese bietet einen Überblick über die aktuelle Situation und die geplanten Entwicklungen im kRM der teilnehmenden Schweizer Spitäler.
Die augenfälligsten Veränderungen gegenüber dem Monitoring von 2007/08 sind eine zunehmende Systematisierung des kRM und eine vermehrte organisationale Verankerung des Themas (z.B. Zunahme von für kRM verantwortlichen Personen und strategischen Zielen für kRM). Diese Entwicklung entspricht den Empfehlungen des ersten Monitorings und unterstreicht den Nutzen solcher Monitoring-Aktivitäten. Die in den Spitälern für kRM verantwortlichen Personen sehen aber nach wie vor viel Optimierungspotential im kRM.
Die Zusammenfassung der Ergebnisse des 2. nationalen Monitoring zum klinischen Risikomanagement im Spital finden Sie hier:
Schweizerische Ärztezeitung, 92 (12), 463-466
Bulletin des médecins suisses, 92 (12), 463-466
In Deutschland führte das Institut für Patientensicherheit Bonn ebenfalls 2010 die erste bundesweite Krankenhausbefragung zum kRM durch, mit grossteils denselben Fragen wie wir, was zeigt, wie aktuell und wichtig dieses Thema ist.
Eine internationale Publikation zum Monitoring-Instrument zum kRM erschien am 13.12.2010 in BMC – Health Services Research. Sie können die Publikation im Volltext hier einsehen bzw. als pdf herunterladen:
Briner, M., Kessler, O., Pfeiffer, Y., Wehner, T. & Manser, T. (2010). Assessing hospitals' clinical risk management: Development of a monitoring instrument. BMC Health Services Research, 10:337.
Weiterführende Publikationen zu den Ergebnissen des 1. und 2. Monitorings in der Schweiz und nach Möglichkeit eine gemeinsame Publikation mit dem Institut für Patientensicherheit Deutschland sind in Planung. Wir werden auf dieser Webseite jeweils darüber informieren.
Kontakt / Contact / Contatto:
•E-Mail: krm@ethz.ch
•Telefon: 041 228 99 39 (Matthias Briner)
Ein Artikel zum theoretischen Gerüst, an dem sich die Untersuchung in Modul 2 des KTI-Projekts orientiert hat, wurde dieses Jahr im Journal Quality and Safety in HealthCare publiziert. Der Artikel arbeitet vorhandene Forschungsergebnisse zur Motivation, kritische Ereignisse in Incident Reporting Systemen zu berichten, auf und entwickelt unter Einbezug von psychologischen Theorien das Rahmenmodell, das der Befragung zugrunde liegt. Ein Artikel zu den empirischen Ergebnissen der Befragung ist in Bearbeitung.
Pfeiffer, Y., Manser, T. & Wehner, T. (2010). Conceptualising barriers to incident reporting: A psychological framework. Quality and Safety in Healthcare, 19:e60, 1-10.
Weitere Informationen zum Projekt
Erste Schweizer Erhebung zum klinischen Risikomanagement im Spital. Zusammenfassung der Ergebnisse 2007/08:
Schweizerische Ärztezeitung, 90 (15/16), 635-638
Bulletin des médecins suisses, 90 (15/16), 635-638
Management Summaries 2007/08:
Management Summary (deutsch)Management Summary (französisch)
Management Summary (italienisch)
Projektbeschreibung, Ablauf und Ausblick:
Schweizerische Ärztezeitung (deutsch), 2007;88: 51/52Bulletin des médecins suisses (franz.), 2007;88: 51/52
Das Projektteam:
![]() Oliver Kessler | ![]() Dr. Tanja Manser | ![]() Matthias Briner | ![]() Yvonne Pfeiffer | ![]() Prof. Dr. Theo Wehner |
Kontakt:
- Oliver Kessler, Co-Projektleitung, IBR / Hochschule Luzern - Wirtschaft, 041 228 99 67, E-Mail
- Tanja Manser, Co-Projektleitung, University of Fribourg, 026 300 74 83, E-Mail
- Matthias Briner, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Hochschule Luzern - Wirtschaft/ ETH Zürich,
041 228 99 39, E-Mail - Yvonne Pfeiffer, wissenschaftliche Mitarbeiterin, ETH Zürich (ZOA), 044 632 70 71, E-Mail







