Vollzeit oder berufsbegleitend studieren?
Studierende befinden sich in unterschiedlichen Lebenssituationen und -abschnitten. An der Hochschule Luzern - Wirtschaft können Sie zwischen zwei Modellen wählen, um Ihr Studium auf Ihre persönliche Ausgangslage abzustimmen.Vollzeitstudium:
Regelstudienzeit 6 Semester
Unterrichtszeiten Montag bis Freitag
(Änderungen vorbehalten)
Regelstudienzeit 6 Semester
Unterrichtszeiten Montag bis Freitag
(Änderungen vorbehalten)
Studienstruktur 2012/2013 Vollzeitstudium
Das Vollzeitstudium ist gedacht für Personen, die sich ohne Einschränkungen auf das Studium konzentrieren können. Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester (30 ECTS Credits pro Semester). Es muss mit einem durchschnittlichen Studienaufwand von 1800 Stunden pro Studienjahr gerechnet werden. Die Lehrveranstaltungen finden von Montag bis Freitag statt.
Berufsbegleitendes Studium:
Regelstudienzeit 8 Semester
Unterrichtszeiten Dienstag und Donnerstag: jeweils Nachmittag und Abend und Samstag
(Änderungen vorbehalten)
Studienstruktur 2011/2012 Berufsbegleitendes Studium
Das berufsbegleitende Modell wurde für Personen entwickelt, die neben dem Studium weiterhin berufstätig sein wollen. Das berufliche Arbeitspensum muss mindestens 50 Prozent betragen und in einem für das Studium relevanten Bereich angesiedelt sein. Das heisst, es muss sich um eine qualifizierte Tätigkeit in den Bereichen Informatik oder Betriebswirtschaft handeln.
Die Regelstudienzeit beträgt acht Semester. Die verhältnismässig kurze Studiendauer ist möglich, weil die Berufstätigkeit teilweise in das Studium integriert wird. Im Rahmen von so genannten Transfermodulen (insgesamt 24 ECTS Credits) verknüpfen die Studierenden ihre berufliche Praxis und ihre beruflichen Erfahrungen mit dem Studium. Der dafür zu leistende Aufwand pro ECTS Credit liegt substanziell unter dem 'normaler' Studienmodule. Dieses Konzept hat zwei gewichtige Vorteile: Die Praxisnähe des Studiums wird verstärkt und die Dauer des Studiums verringert sich.
Weitere 12 ECTS Credits können aufgrund einer individuellen Kompetenzanalyse angerechnet werden. Der oder die Studierende muss in diesem Fall nachweisen, dass er über Kompetenzen, die normalerweise im Studium erworben werden, aufgrund der beruflichen Tätigkeit bereits verfügt oder sich diese vor Abschluss des Studiums aneignen wird.
Zusammen mit der gegenüber dem Vollzeitstudium um zwei Semester verlängerten Studiendauer sinkt auf diese Weise die durchschnittliche Belastung auf 18 bis 21 ECTS Credits pro Semester.
Das Kontaktstudium im berufsbegleitenden Modell findet in der Regel am Dienstag und am Donnerstag (jeweils Nachmittag und Abend) sowie am Samstag statt. Die Zahl der Präsenzlektionen entspricht dabei in etwa der Anzahl ECTS Credits - also etwa 18 – 21 Lektionen pro Woche. Beginn und Ende der Lehrveranstaltungen werden unter Berücksichtigung der Anreise geplant (ab etwa 13.15 Uhr an Dienstagen und Donnerstagen, ab 8.15 Uhr an Samstagen). Diese Präsenzzeiten bleiben sich über die ganze Studiendauer mehrheitlich gleich (Änderungen aufgrund der weiteren Planung bleiben vorbehalten).
Das Studium ist im berufsbegleitenden Modell stärker strukturiert als z.B. im Vollzeitmodell. Im Interesse der Effizienz und Effektivität sind die Wahlmöglichkeiten bezüglich einzelner Module gegenüber dem Vollzeitmodell etwas reduziert.


