Leitfaden zur Beurteilung von Erneuerungs- und Verdichtungspotenzialen in Städten und Gemeinden (2011–2012)
Eine nachhaltige Siedlungsentwicklung erfordert eine verstärkte Nutzung von Flächenreserven im bestehenden Siedlungsgebiet. Die Frage, wo das Siedlungsgebiet verdichtet und/oder erneuert werden soll, ist nicht nur raumplanerisch und städtebaulich zu beantworten, sondern auch abhängig vom Immobilienmarkt und den Standortqualitäten. Zur Standortbewertung gibt es zahlreiche Instrumente mit verschiedenem Massstab und Fokus, vom Marktrating bis zur Lagegunst und zum Renditepotenzial von Liegenschaften. Diese ergänzen oder überschneiden sich zum Teil, decken aber das Spektrum von der Makroebene bis zum Einzelobjekt ab. Unbeantwortet bleibt dabei, welche Kriterien für die Rentabilität und Nachhaltigkeit von Erneuerungs- und Verdichtungsvorhaben relevant sind.In dem gemeinsam mit dem Institut für Betriebs- und Regionalökonomie der HSLU Wirtschaft durchgeführten Projekt wird für die betroffenen und interessierten Behörden, EigentümerInnen und InvestorInnen ein Leitfaden erarbeitet, der einen integralen Beurteilungsprozess „vom Groben ins Feine“ aufzeigt und dabei auf die zur Verfügung stehenden Instrumente verweist. Weiter enthält der Leitfaden ein Set an Kernkriterien inklusive einer Anleitung zur fallspezifischen Bewertung von Erneuerungs- und Verdichtungspotenzialen. Der Leitfaden soll zugleich den objektiven Diskurs und gemeinsame Planungen der privaten und öffentlichen AkteurInnen fördern.
Kontakt: Ulrike Sturm
Projektpartner:
Hochschule Luzern – Wirtschaft


