SCTP
Swiss Construction Technology Platform (SCTP)
Im Vorfeld des 7. Rahmenprogramms der EU hat sich die European Construction Technology Platform (ECTP)gebildet (Informationen unter http://www.ectp.org). Viele europäische Länder (z.B. Belgien, Dä-nemark, Deutschland, Griechenland, Polen, Slowenien und Spanien) haben bereits 'National Technology Platforms in Construction and the Built Environment' (NTP) etabliert, die die Interessen des nationalen Bauwesens bei der Entwicklung europäischer Forschungsprogramme durch die ECTP vertreten.
Unter der Leitung der Plattform Zukunft Bau und in Zusammenarbeit mit dem brenet ist die SCTP ein Forum für Forschung und Entwicklung im Bauwesen. Ziel des Forums ist es die Bauforschung und damit das Bauen in der Schweiz zu fördern und die Interessen des Schweizer Bauwesens bei der Entwicklung europäischer Forschungsprogramme durch die ECTP zu vertreten. Dies erfolgt insbesondere auf den Gebieten Städte und Bauwerke, unterirdisches Bauen, Nachhaltigkeit, Gesundheit und Sicherheit, Infrastruktur und Baumaterialien, Denkmalschutz, Informations- und Kommunikationstechnik.
Die SCTP bündelt die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf dem Bausektor in der Schweiz und fördert diese im europäischen Verbund. Hierbei erfolgt eine programmatische Orientierung an den Zielen der 'European Construction Technology Platform – ECTP'.
Die Leitung der Arbeitsgruppe Cities and builidings wird Dr. Peter Schwehr, HTA Luzern, CCTP und brenet wahrgenommen.
Arbeitsgruppe Cities and Buildings (Städte und Gebäude)
Europäische Städte spiegeln das wirtschaftliche und soziale Leben wider. Sie sind ein Indiz für die Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft. Aufbauend auf ihrem kulturellen Erbe sind attraktive Städte Voraussetzung für einen angemessenen Wohlstand. Städte bieten ihren Bewohnern die Voraussetzungen für das Leben: eine lebenswerte Umwelt und ein sauberes Klima, soziale und kulturelle Werte, Strassen und Plätze zur Nutzung für Arbeit, Freizeit und Kommunikation sowie eine zielgerichtete Infrastruktur. Innovative Techniken und umfassendes Wissen für Stadt- und Gebäudeplanung erhöhen nicht nur die Qualität der Städte, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit des Bauwesens. Die Aufgabe der Arbeitsgruppe besteht in der Identifikation des zukünftigen Forschungsbedarfs im Bereich der Städte und Gebäude. Themen sind beispielsweise:
- Verbesserung der Lebensqualität und Gesundheit der Bürger
- Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und der Produktivität
- Aufbau neuer Geschäfts- und Vertragsmodelle
- Entwicklung einer Zusammenarbeit zwischen Endbenutzer und Herstellern
- Verbesserung der Sicherheit in Städten und im Verkehr
- Reduzierung des Ressourcen- und Flächenbedarfs
- Reduzierung des Energiebedarfs und CO2-Ausstosses von Gebäuden
Kontakt
Prof. Dr. Peter Schwehr

