Die Typologie der Nachverdichtung in Wohnquartieren
(2006-08)
Nachverdichtung bezeichnet das Nutzen leerstehender Flächen im Bereich bereits bestehender Bebauungen. Sie kann durch innere Ausbauten, Aufstockungen, Anbauten, die Füllung von Baulücken oder dichtere Neubebauung geschehen. Durch die Nachverdichtung wird daher die bauliche Ausnutzungsziffer in bereits bebauten Gebieten erhöht.(2006-08)
Mit der Umnutzung ehemaliger Industrie- und Gewerbeareale zu Wohn- und Arbeitsgebieten haben in den letzten Jahren verschiedenen Schweizer Städten ein wichtiger Verdichtungsprozess angestossen. (Neu Oerlikon Zürich, Zürich West; Landis & Gyr Areal Zug; Tribschen Stadt Luzern). Dem Verdichtungspotential in bestehenden Wohnquartieren ist dagegen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden ("Verdichtungsstau").
Mit dem Projekt werden die möglichen Arten zur Nachverdichtung in Wohnquartieren dargestellt. Deren Chancen und Risiken auf die Wohn- und Lebensqualität werden in verschiedenen städtebaulichen Situationen identifiziert und Strategien zum Aufholen des Verdichtungsstaus, d.h. der Mobilisierung wertvoller Nutzungsreserven entwickelt.
Interview zum Projekt
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Robert Fischer
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