Smart Density – Sensibilisierung von Kommunen und Bauträgern für die Verwendung von Holz zur Verdichtung bebauter Strukturen (2011–2013)
Gemäss dem Bundesamt für Statistik wird die Bevölkerung der Schweiz bis 2020 auf neun Millionen anwachsen. Die Zunahme der Bevölkerung und die wachsenden Wohnansprüche lösen in vielen Gemeinden einen starken Siedlungsdruck aus, dem entweder durch Ausweisung neuer Bauzonen oder durch innere Verdichtung begegnet wird. Der Bund hat mehrfach das Ziel formuliert, den hohen Flächenverbrauch zu verlangsamen und die Zersiedelung zu bremsen. Hierfür ist die Aktivierung von inneren Nutzungsreserven nötig. Das Projekt „Smart Density“ konzentriert sich auf die vom Bund unterstützte Aktivierung von Innenreserven. Für die Transformation von bestehenden Quartieren werden drei Strategien der Verdichtung formuliert, die miteinander kombiniert werden können. Diese sind (1) grossflächige Sanierungsmassnahmen, (2) die angemessene Positionierung und Dimensionierung zusätzlicher Bauvolumen sowie (3) die Strategie temporärer Nutzung.
Unter Einbeziehung der Liegenschaftseigentümer werden anschliessend städtebauliche Szenarien für konkrete Standorte entwickelt, welche regionale und lokale Charakteristika berücksichtigen. Anhand baulicher Konzepte für spezifische Verdichtungsmassnahmen werden die Vorteile der Holzbauweise für das Bauen im Bestand aufgezeigt. Die Resultate des Projektes stehen den beteiligten Gemeinden als Kommunikationsgrundlagen zur Aktivierung innerer Nutzungsreserven zur Verfügung.
Projektpartner:
Hochschule Luzern – Soziale Arbeit, kämpfen für architektur, Bundesamt für Umwelt, Wirtschaftspartner, Kanton Luzern, Städte und Gemeinden
Kontakt: Ulrike Sturm


