Klima & Komfort
Neben den äusseren Einflüssen, wie z.B. Klima und Klimawandel, werden in der Forschungsarbeit „Klima und Komfort – Energie und Gebäude“ insbesondere die Wirkungen der sich veränderten Komfortansprüche der Nutzerinnen und Nutzer auf die Gebäude untersucht. Anhand der kulturgeschichtlichen Entwicklung und deren architektonischen Auswirkungen wird dies am Fallbeispiel von Bhutan im Himalaja aufgezeigt. Die Studie reflektiert – nach Recherchen und Analysen einerseits von vernakulären Bauten und andererseits von heutigen Architekturtendenzen – erste Erkenntnisse über den dichten Zusammenhang veränderter Bedürfnisse und bautechnischer Gestalt. Die daraus abgeleiteten Thesen und Perspektiven thematisieren eine mögliche Weiterentwicklung einer regionalen Architektur in Bhutan: - Gebäudetypologien und Bauelemente weiter entwickeln - Handwerkliches Wissen nutzen und Berufsausbildung ausbauen - Traditionelle und neue Materialien und Konstruktionen klug verbinden - Ausgewählte Bauten erhalten und schützen - Energieeffizienz anstreben und erneuerbare Energien nutzen Forschung und Lehre verbindend wird im Herbstsemester 2010 das Thema mit konkreten Analysen und Projekten kritisch diskutiert und räumlich auf den Alpenraum erweitert. Ein Haus in den Alpen – ein Haus im Himalaja: Weiterbauen in unterschiedlichen kulturellen Kontexten mit dem Fokus Energie.
Mitarbeitende:
Prof. Hanspeter Bürgi, Prof. Tina Unruh, Lukas Thalmann


