Kontextmodul: Gebäudehülle
Jedes Jahr belegen die Erstsemestler-Studierenden der Bachelor-Studiengänge Architektur, Innenarchitektur, Bautechnik und Gebäudetechnik ein gemeinsames Unterrichtsmodul, welches sie an das Thema «Gebäudehülle» heranführt. Das Thema der letzten Durchführung lautete «Mobile Climate»: Die 250 Erstsemester-Studierenden hatten die Aufgabe, tragbare Gebäudehüllen zu entwickeln, die im Innern ein besonderes Klima schaffen und vor Umweltbedingungen schützen. Die Kunstruktion muss einer Gruppe von Menschen Schutz bieten und von einer einzelnen Person getragen werden können.
Zudem sollten die verwendeten Materialien recycelbar sein. Was die Gestaltung betrifft, hatten die Studierenden jedoch freie Wahl.
«InsideOut» nennt eine Gruppe ihre Entwicklung, eine Art halbdurchsichtiges Spiegelkabinett aus Acrylglaslamellen, in dem sich die Grenzen von Innen- und Aussenraum verwischen und die Wahrnehmung verändern. Ein anderes Team entwickelt ein vor Wind und Regen schützendes Fumoir aus alten Zeitungen und Kleister, das sich wie eine riesige Pop-up-Karte in ein dreidimensionales Objekt auffalten lässt, Rauchabzug und Aschenbecher inklusive. Mit Schweiz Tourismus schon im Gespräch sind die Studentinnen und Studenten, die am «City Cover Deluxe» tüfteln, um eine Stadtführung im geschützten Raum zu ermöglichen.
Der Sieger des Mobile-Climate-Contest steht fest: Gestern haben die Studierenden im Südpol den «MC3 – City Chair» zum Gewinner erkoren. Die mobile Sitzbank bietet bei Streifzügen durch die Stadt Rastmöglichkeit für sieben Personen, ist Beobachtungsstätte und schützt vor Regen. Auf dem zweiten Platz landet die «Mobile Umkleide»», auf dem dritten die «Relaxx Island». Herzliche Gratulation!
| Gewinnerfilme | |
| 1. Platz MC3 – City Chair | Film anschauen |
| 2. Platz Mobile Umkleide | Film anschauen |
| 3. Platz Relaxx Island | Film anschauen |
Interdisziplinärer Workshop
Als inoffizieller Höhepunkt der interdisziplinären Zusammenarbeit in der Bachelor-Ausbildung der Studiengänge Architektur, Innenarchitektur, Bautechnik und Gebäudetechnik gilt seit Jahren der Interdisziplinäre Workshop. In dieser Blockveranstaltung entwickeln die kurz vor dem Bachelor-Abschluss stehenden Studierenden des Fachbereichs Bau in interdisziplinären Gruppen ganzheitliche Konzepte für aktuelle Fragestellungen.Im aktuellen Workshop wurde der Campus in Horw angeschaut. Die Frage war, wie der Campus verdichtet und damit mehr Platz für die steigende Studierendenzahl geschaffen werden kann. Zusätzliche Anforderungen waren unter anderem eine massive Steigerung der Energieeffizienz, die dezentrale Produktion Erneuerbarer Energien und die Schaffung von Räumlichkeiten, welche den künftigen Anforderungen wie Internationalisierung und Interdisziplinarität besser gerecht werden können.
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