Aktuelles
Mai 2012

Transfer Transparent
Am 3. Mai 2012 fand die Veranstaltung im Rahmen von Transfer Transparent statt, auf der über NEPTUNE berichtet wurde. NEPTUNE ist ein internationaler Workshop, der in Ekaterinburg/Russland stattfand. Prof. Dr. Peter Schwehr nahm zusammen mit 6 Studierenden aus verschiedenen Disziplinen der HSLU T&A vom 18. bis 28. April 2012 an diesem Workshop teil.

NEPTUNE steht für «Network for Environmental Projects in Technology, United in Europe». In diesem Jahr fand der einwöchige, internationale Workshop des Champion Circles in Ekaterinburg/Russland statt. Gastgeberin war dieses mal die Rosniivkh, Ural Federal University. Dreissig Studierende aus Finnland, Slowenien, Holland, Russland und der Schweiz (HSLU T&A) entwickelten in interdisziplinären Teams des Fachbereichs Bau Lösungsvorschläge für eine nachhaltige Quartiersentwicklung zum Thema «Ekaterinburg turns to EXPO 2020». Im Transfer Transparent berichteten die beteiligten Studierenden von diesem Workshop.
Kontakt: Prof. Dr. Peter Schwehr
Vorstellung der Ergebnisse im KTI-Projekt «Transfer der Wohnqualitäten vom Einfamilienhaus auf das Mehrfamilienhaus»
Am 21. Mai werden den Wirtschaftspartnern im Projekt EFH/MFH die finalen Forschungsergebnisse präsentiert. Damit beenden wir offiziell die Forschungsarbeit an dem zweijährigen KTI-Projekt. Wir freuen uns über spannende Ergebnisse, mit denen wir einen Beitrag zur Zersiedelungsreduktion leisten. Wir zeigen einerseits auf, warum Mehrfamilienhäuser Einfamilienhäusern vorzuziehen sind, und andererseits, welche Chancen sich im Feld der qualitativ hochwertigen Verdichtung durch Mehrfamilienhäuser mit Einfamilienhausqualitäten bieten.
Kontakt: Amelie-Theres Mayer
Zwischenbilanz im Projekt «Smart Density – qualitätvolle Verdichtung und moderner Holzbau»
Im Projekt «Smart Density» konnten im Mai die Ergebnisse der städtebaulichen und architektonischen Konzeptentwicklung für eine qualitätvolle Verdichtung im Bestand für die Gemeinde Vitznau und für die Genossenschaftssiedlung Tottikon in Stans vorgestellt werden. In die Konzeptentwicklung, die gemeinsam mit dem Zürcher Architekturbüro kämpfen für architektur erfolgte, flossen sowohl die Vorstellungen der öffentlichen Hand als auch die Ideen der Haus- und Liegenschaftseigentümer ein, die zuvor durch das CC Regional- und Stadtentwicklung in Interviews ermittelt worden waren. Die städtebaulichen und architektonischen Konzepte werden nun von den Eigentümern bzw. Genossenschaftern diskutiert und kommentiert. Anschliessend sollen die Ergebnisse des Projektes «Smart Density» in die Ortsplanungsrevision bzw. eine Wettbewerbsausschreibung einfliessen.
Kontakt: Ulrike Sturm
April 2012

UN/PLACES – Context and Creative Potential of Spatial Fragments
Vorstellung Abschlussarbeit anlässlich der Fragile,s International Student Conference – Gent, Belgien – 28.03.2012
Insbesondere seit der Facebook-Generation ist der «unlike»-Button in unser Allgemeinwissen übergegangen. Nachdem man zuvor den Beitrag eines Freundes mit «like» kommentiert hat, lässt sich die Äusserung mit einem weiteren Klick auf den «unlike»-Button ungeschehen machen. Interesse, Emotionen, Sympathie oder Antipathie für jede hochgeladene Nachricht können auf diese Weise direkt geäussert werden. Darüber hinaus lassen sich allerdings weitere, tiefer gehende Zustände der heutigen Gesellschaft an der Verwendung der Vorsilbe «un» ablesen. „Der Boom der Englischen Vorsilbe «un» kündigt einen Paradigmenwechsel in der Gesellschaft an“ und sei in erster Linie ein Indikator für die Unsicherheit gegenüber der Zukunft – so liest man es in der GDI Impuls 4.2009.
Auch auf den Gebieten Raum, Architektur, Design und Stadtplanung lässt sich der Gebrauch der Vorsilbe beobachten. Erhält ein Ort im kollektiven Kommentar eine negative Bewertung, weil er schmutzig, furchteinflössend oder düster wahrgenommen wird, wird sein Status geändert und er wird zum «Unort».
Doch welche Konzepte stehen hinter diesen beiden Buchstaben? Gibt es mehr als die Unterscheidung zwischen Wertschätzung und Abwertung gegenüber bestimmten Räumen und welches Potenzial verbirgt sich hinter den verschiedenen Facetten von «Un/Orten»?
C. Lars Schuchert, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kompetenzzentrum Typologie & Planung in Architektur (CCTP) der Hochschule Luzern – Technik & Architektur, überträgt in seiner auf der Konferenz vorgestellten Masterthese das Konzept der Vorsilbe auf «un/places» («Un/Orte»). Dazu werden verschiedene räumliche Fragmente im dichten Gefüge der Stadt Stuttgart untersucht und das gestalterische Potenzial von «Un/Orten» im Kontext von Raum, Platz, Ort, Nicht-Ort und Utopie ermittelt.
Erfolgreiche Eingabe eines Papers zur Konferenz «Cities in Transformation»
Doris Ehrbar, Fokusleiterin Advanced Retrofit, wurde eingeladen auf der Konferenz «Cities in Transformation ─ Research & Design, Ideas, Methods, Techniques, Tools, Case Studies», die vom 7. bis 12. Juni 2012 am Politecnico di Milano stattfindet, einen Konferenzbeitrag mit dem Titel «Solar energy and architecture – Methodology for the implementation of solar strategies in architecture» zu halten.
Kontakt: Doris Ehrbar
Wir freuen uns Sonja Geier und Stefan Haase im Team zu begrüssen.
Sonja Geier. Studium der Architektur an der Technischen Universität in Graz, Diplomarbeit im Zuge eines Studienprojektes in Mumbai. Nach 10 Jahren Projektleitung im Hochbau mit Schwerpunkt Sanierung sowie einer Vielzahl an Vertiefungen (Brandschutzplanung oder Internationales Projektmanagement) erfolgte 2008 der Wechsel in die Forschung bei AEE INTEC für die Projektleitung nationaler und internationaler Forschungs- und Demonstrationsprojekte (IEA-, IEE-, Eracobuild- und Haus-der-Zukunft-Projekte). Vortragstätigkeit national und international, 2011 Lehrauftrag vom Institut für Gebäude und Energie (TU Graz) für die Lehrveranstaltung Gebäudetechnik. Seit April 2012 unterstützt Sonja Geier den Fokusbereich Advanced Retrofit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin Senior.
Stefan Haase absolvierte sein Studium der Stadt- und Regionalplanung sowie Architektur an der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus. Das Praxissemester verbrachte er bei Building Design Partnership (BDP) in London. Darüber hinaus war er mehrere Jahre als Tutor am Lehrstuhl für Städtebau und Entwerfen an der BTU Cottbus tätig. Nach Abschluss des Diploms der Stadt- und Regionalplanung 2005 arbeitete er als freier Mitarbeiter in der Architekturabteilung von MacDonald Egan in London, wo er seine Erfahrungen auf den Gebieten des Hochbaus und der städtebaulichen Analyse vertiefte. Im Anschluss daran finalisierte er 2006 sein Diplomstudium der Architektur und arbeitete seit 2007 im Berliner Architekturbüro [phase eins]., das sich schwerpunktmässig mit Projekt- und Wettbewerbsmanagement beschäftigt. Seit April 2012 ist Stefan Haase Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fokusbereich Advanced Retrofit.
Das CCTP gratuliert Jan Eckert zur erfolgreichen Promotion
Am 27. März 2012 verteidigte Jan Eckert erfolgreich seine Dissertation «New Playdecks for Location Based Services» an der IUAV Universität in Venedig. Während drei Jahren Forschungsarbeit untersuchte er, wie sich mobile Applikationen, auf der Grundlage der geographischen Position des Nutzers, auf unsere mitunter spielerische Auseinandersetzung mit dem Ort selbst auswirken. Im Projekt «SnowSense», das er zusammen mit dem WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos durchführte, hat er diese Fragestellung praktisch angewandt und die Erkenntnisse in einer Web-Plattform und einer iPhone-Applikation für Skitourengeher umgesetzt. Neben der praktischen Anwendung sind die Ergebnisse seiner Arbeit in einem Toolset für die nutzerorientierte Gestaltung von Location Based Services zusammengefasst, sowie in einer theoretischen Abhandlung über den Begriff des Handlunsspielraums, in der die spielerische Interpretation des Nutzers im Mittelpunkt der Gestaltung steht.
SnowSense
Jan Eckert
WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung
Das Netzwerk Work&Space, Session #1
ARBEITSRÄUME QUER GEDACHT. Wie sehen Realitäten in ganz unterschiedlichen, alltäglichen Arbeitsräumen aus? Schlachthof vs. Büro? Das 2-Jahres-Programm des Netzwerks Work&Space geht den Bezügen zwischen extremen und ganz herkömmlichen Arbeitsräumen nach und zeigt darüber hinaus, was wir davon lernen können.
Das Netzwerk Work&Space ist ein Projekt des Kompetenzzentrums Typologie & Planung in Architektur (CCTP). Es dient dazu, Erfahrungen und Wissen im Themenfeld Mensch, Arbeit und gebaute Umwelt auszutauschen, dabei neues Wissen zu generieren und den Partnerinnen und Partnern zur Verfügung zu stellen. Zum Netzwerk gehören erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Hochschulen und interessierte Personen aus der Wirtschaft, die sich mit der Zukunft von menschengerechten Arbeitswelten aktiv auseinandersetzen.
Session #1: Start Mai 2012, Session #2: Preview Oktober 2013
Anmeldung bis 15. April 2012
Kontakt: Jan Eckert
März 2012
Das CCTP freut sich Yvonne Birkendahl, Eva Roesler und Monika Steiner im Team begrüssen zu dürfen.Yvonne Birkendahl schloss Anfang des Jahres ihr Architekturstudium an der Hochschule Luzern erfolgreich ab und unterstützt das CTTP seit März als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fokusbereich Advanced Retrofit. Ihr Bachelorstudium absolvierte sie an der Hochschule Biberach. Während des Studiums arbeitete sie in verschiedenen Architekturbüros. 2009 kam sie an die Hochschule Luzern um im Rahmen ihres Masterstudiums die Fokusbereiche Material, Struktur & Energie zu vertiefen. Ihr Austauschsemester verbrachte sie an der Bauhaus Universität Weimar. Parallel zu ihrem Masterstudium unterstützte sie das CCTP bereits als Assistentin.
Eva Johanna Roesler schloss nach einer dreijährigen Schreinerausbildung 2010 ihr Bachelorstudium Architektur an der HTWG Konstanz erfolgreich ab. Das Praxissemester verbrachte sie 2009 bei Dietrich¦Untertrifaller Architekten in Wien. Während des Bachelorstudiums war sie vier Semester lang Tutorin für die Bauaufnahme historischer Gebäude. Zum Masterstudium wechselte sie 2011 an die Bauhaus Universität in Weimar, wo sie ihr Studium mit der Master Thesis abschliessen wird. Derzeit studiert sie für ein Semester an der Hochschule Luzern. Parallel dazu ist Eva Johanna Roesler seit Anfang März Assistentin am CCTP, wo sie bereits im vergangenen Sommer den Fokusbereich Advanced Retrofit als Assistentin unterstützte.
Monika Steiner studierte Architektur an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Winterthur. Das konzeptionelle Arbeiten in Entwurf und Theorie vertiefte sie als Gaststudentin an der Weissensee Kunsthochschule Berlin. In einem ausgedehnten Praktikum bei Barkow Leibinger Architekten in Berlin arbeitete sie an einigen erfolgreichen Wettbewerben mit. Nach Abschluss ihres Studiums arbeitete sie in verschiedenen Architekturbüros, u.a. vier Jahre bei Ammann Architekten in Zürich. Hier beinhalteten ihre Zuständigkeiten Wettbewerb, Testplanung, Vorprojekt und Ausführungsplanung diverser Objekte. Seit 2009 arbeitet sie für die Hochschule Luzern – Technik & Architektur, zuerst als Assistentin in Entwurf und Konstruktion, dann als Oberassistentin. Parallel dazu ist Monika Steiner selbständig und arbeitet als Architektin an Wettbewerben und Aufträgen. Seit März 2012 unterstütz sie den Fokusbereich Human Building als Wissenschaftliche Mitarbeiterin.
Das CCTP auf der Cleantec City

Kontakt: Prof. Dr. Peter Schwehr
Cleantec City - 13. bis 15. März 2012 - Messeplatz Bern
Saubere Technologien im «Quartier der Zukunft»
Gemeinden und Unternehmen setzten im Infrastrukturbereich zunehmend auf Cleantech-Produkte, -Prozesse und -Dienstleistungen. Cleantec City, die Fachmessefür nachhaltige Entwicklung von Gemeinde, Stadt und Unternehmen, führt marktreife Lösungen vor und zeigt darüber hinaus in einem speziell gestalteten Ausstellungsbereich Zukunftstechnologien, die noch in der Entwicklung stecken: Im «Quartier der Zukunft» erleben die Besucher hautnah Technologien, die unser Leben schon bald grundlegend verändern könnten. 15 führende Schweizer Forschungsinstitute aus dem ETH-Bereich und Fachhochschulen sowie weitere Cleantech-Protagonisten werfen einen Blick in eine «grüne» Zukunft, in der beispielsweise das Kehrfahrzeug keine Schadstoffe mehr ausstösst, die WC-Anlage Dünger produziert oder das Gemüsebeet von Fischen genährt wird.
Das Kompetenzzentrum Typologie und Planung in Architektur (CCTP) der Hochschule Luzern, Technik & Architektur, fragt danach, wie sich die Qualitäten von Einfamilienhäusern auf Mehrfamilienhäuser übertragen lassen, wie Quartiere unter Beibehaltung der Wohnqualität verdichtet werden können oder wie Gebäude immer wieder neu die Bedürfnisse ihrer Bewohner erfüllen.
Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: www.cleanteccity.ch
Vorgestellte Projekte:
EFH/MFH
Im Projekt EFH/MFH wird die Übertragbarkeit von Einfamilienhausqualitäten auf die bauliche Struktur und das Wohnumfeld des Mehrfamilienhauses untersucht. Es werden Planungshilfen zur Erstellung von Mehrfamilienhäusern mit Einfamilienhausqualitäten sowie Kommunikationsgrundlagen für Anbietende und die Öffentliche Hand erarbeitet.
Smart Density
Um mehr Wohnraum zu schaffen, müssen die Häuser umgebaut werden. Dadurch werden die Quartiere verdichtet. Ziel des Projekts Smart Density ist es, Vorschläge für den Umbau von Quartieren zu entwickeln, bei denen die bisherige Wohnqualität erhalten bleibt. Es geht also um Konzepte für eine qualitätvolle Verdichtung und darum, wie diese baulich umgesetzt werden können.
Nachhaltige Quartiersentwicklung
Nachhaltigkeit ist eines der zentralen zukunftsorientierten Themen für Architektur, Stadtplanung und Wohnwirtschaft. Ein Gebäude oder Quartier ist nur dann zukunftsfähig, wenn es nicht nur akkurat auf die heutigen Bedürfnisse antwortet, sondern sich auch mit der gleichen Geschwindigkeit, in der neue Bedürfnisse entstehen, an diese anpassen lässt. Das CCTP stellt dazu zehn Aspekte der Anpassungsfähigkeit vor.
Sie finden uns auf der Cleantec City inHalle 3 im Quartier der Zukunft.
Wir freuen uns auf viele spannende Begegnungen und Gespräche.
Februar 2012

Sibylla Amstutz und Natalie Plagaro Cowee wurden per 1.1.2012 als hauptamtliche Dozentinnen im Fachbereich Innenarchitektur und Fachbereich Architektur gewählt. Wir freuen uns!
Das CCTP begrüsst Lukrezia Berwert, Sonja Kurzemann und David Thalmann neu im Team.
Lukrezia Berwert wechselte nach Abschluss ihrer Lehre als Kauffrau bei der Berner Versicherung in Chur an den Direktionsstandort Bern, Bereich Wasserfahrzeuge. Nach dem Zusammenschluss der Berner, Elvia und Allianz Schweiz Versicherung zur Allianz Suisse, war sie in Bern und Zürich im Bereich IT-Koordination tätig. Ihre Sprachkenntnisse hat sie in Italien mit dem DILI, sowie in England und Australien mit dem FCE und CAE erfolgreich vertieft. Nach einer weiteren Station im E-Banking Bereich bei der Graubündner Kantonalbank in Chur, erfolgte der Wechsel an die Hochschule Luzern – Technik & Architektur. Seit Anfang Januar betreut Lukrezia Berwert das Sekretariat CCTP.
Sonja Kurzemann diplomierte in Architektur an der Technischen Universität Darmstadt 2001. Anerkennung für ihre Studienarbeiten erhielt sie für ein innovatives Wohnungsbauprojekt beim Egon-Eiermann-Preis und durch ausgestellte Arbeiten in den Bereichen Städtebau, Visualisierung und Entwurf. Im Lehrstuhl Entwerfen und Baugestaltung unterstützte sie Prof. Eisele während drei Jahren bei der Vorbereitung und Durchführung der Lehre. Studienbegleitende Architekturpraxis sammelte sie bei Eisele + Fritz und ABB Architekten. Wanderjahre nach dem Diplom führten 2002 in die Schweiz. Wettbewerbsgewinne erzielte sie bei Vogt Landschaftsarchitekten. Die Ausführung plante sie bei Prof. Ueli Zbinden und Itten + Brechbühl AG in Zürich. Konzeptionelle Bauten bis zum Innenausbau konnte sie bei Suter Architekten in Küssnacht und MMJS Architekten in Luzern umsetzen. Seit 1. Februar 2012 unterstützt sie den Fokusbereich Advanced Retrofit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin.
David Thalmann studiert im 6. Semester des Bachelorstudiums Informatik an der Hochschule Luzern. Davor studierte er zwei Jahre an der ETH Zürich und arbeitete fast vier Jahre in der ETH-Bibliothek im Digitalisierungszentrum, wo er vor allem im Bereich Stapelverarbeitung von Daten und Automatisierung von Prozessen tätig war. Neben dem Studium und der Arbeit programmiert er auch in der Freizeit an verschiedenen Projekten, vor allem im Bereich «Open-Source» und «Webtechnologien». Seit Anfang Januar ist David Thalmann Assistent am CCTP.
Vortrag «Thesen zum Bauen der Zukunft» anlässlich der Eröffnung der appli-tech.
Prof. Dr. Peter Schwehr, Leiter des Kompetenzzentrum Typologie & Planung in Architektur (CCTP) der Hochschule Luzern Technik & Architektur, wird in seinem Eröffnungsreferat Thesen zum Bauen der Zukunft aufstellen. Ausgehend von aktuellen Zeitphänomenen, wie z.B. die Zunahmen an Komplexität, leitet er Überlegungen zu Oberfläche, Fassade und Wand in der Zukunft ab. Dabei bedient er sich Analogien aus der Tier- und Pflanzenwelt. Die von ihm gestellten Fragen: «Was wäre wenn…» sollen der Branche Gedankenanstösse für ihren beruflichen Alltag und zukünftige Produkte liefern.
appli-tech: 1.–3. Februar 2012
Kontakt: Prof. Dr. Peter Schwehr
Januar 2012

Das CCTP ist mit dem Bereich Technik & Architektur der Hochschule Luzern vom 17. bis 21. Januar 2012 auf der «Swissbau 2012» vertreten. Wir freuen wir uns auf den Austausch mit Ihnen am Stand und in einer Reihe von Veranstaltungen und Workshops.
Di, 17. Januar 2012, 12:45–13:45, Swissbau Focus, Halle 1.2, Workshopraum 1
Sanierung als kultureller Auftrag: Zusammenarbeit von Forschung und Praxis
Workshop und Input-Referat von Robert Fischer
Der Workshop geht den Interessenskonflikten nach, die bei der Sanierung von Bauten im Bestand entstehen. Spannungsfelder
entstehen beispielsweise zwischen energetischen und finanziellen oder denkmalpflegerischen Aspekten. Das Projekt wurde durch die Plattform Zukunft Bau ausgelöst.
Di, 17. Januar 2012, 14:15–15:15, Swissbau Focus, Halle 1.2, Workshopraum 2
Mehrwert schaffen: Sanierung und Verdichtung als zukunftsfähiges Tandem
Podium und Vortrag von Prof. Dr. Peter Schwehr
Sanierungsmassnahmen beinhalten grosse Potenziale für die Aktivierung innerer Nutzungsreserven. Durch Grundrisserweiterungen, Aufstockungen oder andere bauliche Massnahmen können Gebäude mit einem hohen Mehrwert für Nutzer und Gesellschaft geschaffen werden. Anhand konkreter Fallbeispiele wird über die Chancen und Hindernisse bei der Umsetzung von Verdichtung berichtet.
Do, 19. Januar 2012, 11:15–12:15, Swissbau Focus, Halle 1.2, Workshopraum 2
Das Gebäude als System - unsere Antwort auf Cleantech
Workshop und Diskussion mit Andrea Weber Marin, Peter Schwehr, Klaus Kreher, Andreas Luible, Tjeerd de Neef, Hanspeter Bürgi, Urs-Peter Menti
Für uns bedeutet Cleantech eine Aufforderung zum Handeln im Baubereich. Deshalb haben wir uns Gedanken über mögliche Forschungsthemen gemacht. Themen, die zu nachhaltigen Lösungen im Baubereich führen sollen – und die gemeinsam mit Ihnen umsetzbar sind. Wir freuen uns darauf, unsere Ideen und Forschungsthemen mit Ihnen zu diskutieren, auf ihre Relevanz zu prüfen und über Wege zu ihrer gemeinsamen Umsetzung nachzudenken.
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