Professionsentwicklung in der Sozialen Arbeit
Die Soziale Arbeit hat in unserer Gesellschaft einen zunehmend hohen Stellenwert. Sie ist eine junge wissenschaftliche Disziplin, die auf einer langen Tradition von Armutsbekämpfung, Prävention und Soziale Sicherung aufbaut und sich laufend weiterentwickelt. An der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit ist die Professionsentwicklung ein wegweisendes und zentrales Anliegen. Diese findet in Aus- und Weiterbildung, in der Forschung und auch in Auftragsprojekten statt. An den «First Thursday»-Veranstaltungen des Frühlingssemesters 2013 stellen wir drei aktuelle Themen aus der Professionsentwicklung der Sozialen Arbeit vor und diskutieren sie.Donnerstag, 7. März 2013, 17.30 bis 19.00 Uhr
Sexualaufklärung: Kann Schulsozialarbeit einen Beitrag leisten?
Sexualaufklärung in der Schule ist ein kontrovers diskutiertes Thema: Wer soll den Heranwachsenden wann was vermitteln? Schulsozialarbeitende sind vertraut mit den zwischenmenschlichen Themen und der Arbeit in heiklen Situationen im schulischen Umfeld. Häufig fehlen ihnen jedoch spezielle Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Thematisierung von Sexualität und sexueller Gesundheit im Rahmen von Bildungsangeboten. Wie kann Schulsozialarbeit hier einen Beitrag in Ergänzung der Lehrperson leisten? Und was können ihre Rolle und ihre Aufgaben sein? Programm
Donnerstag, 25. April 2013, 17.30 bis 19.00 Uhr
Master of Science in Social Work: Forschungsergebnisse aus und für die Praxis
Seit 2008 können Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen ihr Studium im Master-Kooperationsstudiengang in Sozialer Arbeit (Bern/Luzern/St. Gallen/Zürich) fortsetzen. Ergänzend zu den eher fallbezogenen Fragestellungen aus dem Bachelor-Studium beschäftigen sie sich im Master-Studium mit weit reichenden politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekten und dem Erwerb von weiteren Forschungskompetenzen. Eine Master-Absolventin und ein Master-Absolvent stellen ihre Master-Thesis vor und berichten, was sie in ihrem Forschungsprozess gelernt haben, wie sie die Ergebnisse dieser Abschlussarbeiten in ihren Arbeitsalltag einfliessen lassen und welche Wirkung sie damit erreichen. Anschliessend diskutieren Gäste aus der Praxis und der Hochschule die beiden Arbeiten. Dabei geht es in beiden Fällen um eine kritische Auseinandersetzung mit Ansprüchen und Realitäten von Forschung und Praxis in der Sozialen Arbeit. Programm
Donnerstag, 6. Juni 2013, 17.00 bis 18.30 Uhr
Fachhochschulstudium in Sozialpädagogik: Was ist der Mehrwert?
Mit der neuen Studienrichtung Sozialpädagogik im Bachelor-Studium an der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit kann Sozialpädagogik nun auch in der Zentralschweiz an der Fachhochschule studiert werden. Der Arbeitsmarkt ruft nach solchen Absolventinnen und Absolventen, die Konzeptarbeit leisten und Führungsfunktionen übernehmen können. In einer Einführung werden die Inhalte des Sozialpädagogik-Studiums an der Hochschule Luzern, insbesondere die Themenschwerpunkte «Gewalt und Devianz», «Menschen mit Behinderung» und «Begleitung und Befähigung», vorgestellt. Anschliessend werden in Kurzreferaten die verschiedenen Perspektiven zur Sozialpädagogik an Fachhochschulen beleuchtet: aus Sicht der Höheren Fachschulen, aus Sicht der Praxis und aus Sicht der Studierenden. Programm
Anmeldung
Aus organisatorischen Gründen sind wir um eine Anmeldung bis eine Woche vor der Veranstaltung dankbar. Sie können sich hier online anmelden.
Veranstaltungsort
Die «First Thursday»-Veranstaltungen finden am Inseliquai 12B statt.
Die Veranstaltungsreihe
Jeweils am ersten Donnerstag des Monats während der Studiensemester laden wir Sie zu spannenden Referaten mit anschliessender offener Podiumsdiskussion ein. Der zukünftige Praxisalltag unserer Studierenden, die Tendenzen in der Berufsfeldentwicklung oder aktuelle politische Themen bestimmen dabei das Programm.

